Die Leichen von Ilan Weiss und einer noch nicht identifizierten Geisel sind zurück in Israel. Damit sind noch 48 Geiseln der Hamas in Gaza, aber nur 20 sollen noch leben.

Israels Armee hat die Leichen zweier aus Israel entführter Menschen im Gazastreifen geborgen und nach Israel gebracht. Bei einem der Entführten handelt es sich um Ilan Weiss, einem Israeli, der bereits am Tag des Hamas-Massakers am 7. Oktober 2023 getötet worden ist, wie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Angaben seines Büros mitteilte.

Zur Identität der zweiten Person gab es zunächst keine Informationen. Die sterblichen Überreste würden identifiziert. Insgesamt werden nun noch 48 Geiseln im Gazastreifen festgehalten, 20 davon sollen am Leben sein. 

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Ilan Weiss stammte aus dem Kibbuz Beeri und versuchte nach Angaben des Forums der Geisel-Familien während des Großangriffs der Hamas und anderer Islamisten die eindringenden Terroristen abzuwehren. Erst im Januar 2024 wurde demnach offiziell bestätigt, dass er dabei ums Leben kam.

"Ilan bewies Mut und Großmut im Kampf gegen die Terroristen an diesem dunklen Tag. Mit seinem Tod schenkte er Leben", sagte Israels Präsident Izchak Herzog. Er sprach der Familie sein Mitleid aus. Weiss' Frau und eine seiner drei Töchter wurden entführt und kamen knapp zwei Monate später im Rahmen eines Gaza-Abkommens frei. Berichten zufolge war der Mann 56 Jahre alt.

DPA tkr
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