Auf einem Plüsch-Hai liegend berichtet Vonn, dass sie sich kaum bewegen kann
Dem schwer verletzten Skistar Lindsey Vonn steht an diesem Samstag eine weitere Operation bevor. In ihrem ersten Video aus dem Krankenhaus sagte die amerikanische Skirennfahrerin fünf Tage nach dem Sturz bei der Olympia-Abfahrt: „Ich fühle mich endlich wieder ein bisschen mehr nach mir selbst. Aber ich habe noch einen langen, langen Weg zu gehen. Morgen habe ich eine weitere OP, die hoffentlich gut verläuft.“ Danach könne sie womöglich die Klinik von Treviso verlassen „und heimgehen“, sagte sie.
Im Video ist die 41-Jährige liegend zu sehen, sie trägt ein Krankenhaushemd und ist offensichtlich an medizinische Geräte angeschlossen. Ihr Kopf liegt auf einem Plüsch-Hai, der ihr als Geschenk in das Krankenhaus gebracht wurde.
Vonn hatte sich bei ihrem Sturz in Cortina d'Ampezzo am Sonntag eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Diese wurde schon mehrmals operiert - was für derartige Blessuren aber nicht ungewöhnlich ist. Zuletzt hatte Vonn ein Foto gezeigt, auf dem zu sehen war, wie ihr Bein von einem sogenannten Fixateur, also einem externen Metallgerüst, gestürzt wird.
Vonn bedankt sich für Geschenke
„Das waren einige harte Tage im Krankenhaus“, sagte die Ausnahme-Sportlerin und berichtete, dass sie sich kaum bewegen könne. Sie sei „noch immer ziemlich unbeweglich“, sagte Vonn. Sie habe aber viel Besuch von Freunden und Familienmitgliedern erhalten. Vonn dankte dem Team der Klinik, das sich um sie kümmere.
„Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten und waren darauf vorbereitet“, hatte Stefano Zanarella zuvor der Zeitung „Corriere della Sera“ gesagt. Er ist der Chefarzt in Treviso und hatte die Operationen geleitet. Man habe den komplizierten Fall mit einem Expertenteam betreut und sei mit dem Genesungsprozess zufrieden, sagte er.
Vonn kündigte an, dass auf sie auch nach einer Rückkehr in die USA weitere Operationen warten. „Ich weiß noch nicht genau, was das bedeutet“, erklärte sie; zuerst müsse sie ein besseres Bild ihrer Verletzung erhalten. Sie bedankte sich bei den vielen Leuten, die ihr Blumen, Karten, Mitteilung oder Plüschtiere geschickt haben. „Das war überwältigend und hat sehr geholfen“, sagte sie.
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