Zu Riesenstollen und wilden Typen – 24 Kurztrip-Tipps für die Vorweihnachtszeit
1. Himmlisches Postamt in Engelskirchen: Seit 1985 werden Briefe ans Christkind in der Gemeinde im Bergischen Land beantwortet. Während des Christkindlmarktes vom 12. bis 14. Dezember öffnet das himmlische Postamt auf dem Engels-Platz seine Pforten auch für Besucher.
Infos: Adresse: An das Christkind, 51777 Engelskirchen (engelskirchen.de)
2. Weihnachtsparade in Hamburg: An den vier Adventssamstagen zieht auf der Mönckebergstraße ein festlich geschmückter Zug mit Weihnachtsmann, Elfen und Rentieren bis zum Jungfernstieg. Begleitet wird das Spektakel von einer Blaskapelle.
Infos: jeweils 14 und 17 Uhr (hamburg-tourism.de)
3. Lebkuchen-Backkurs: Zimt und Kardamom, Koriander und Vanille – was gehört noch zu echten Nürnberger Lebkuchen? Das erfahren Backfans bei einem Kurs der Kochschule Cookionista in Nürnberg, wo nach einem alten Hausrezept gebacken wird.
Infos: regelmäßige Termine, ab 49 Euro pro Person (cookionista.com)
4. Der Nikolaus kommt mit dem Zug: Rentiere waren gestern – in Nordrhein-Westfalen kommt der heilige Mann mit einer historischen Dampflok. Die Nikolauszüge der Gillbachbahn beginnen und enden auf dem Museumsgelände Neuratherfeld.
Infos: Fahrten am 6., 7., 13. und 14. Dezember (gillbachbahn.de)
5. Kramperllauf in München: Der Krampus ist ein treuer Begleiter des Nikolaus, der im gesamten alpenländischen Raum böse Geister vertreibt. Am 14. Dezember sind rund 300 wilde Gesellen – darunter auch die Krampusgruppe „Sparifankerl Pass“ - ab 15 Uhr auf dem Münchner Christkindlmarkt unterwegs.
Infos: muenchen.de
6. Stollenfest in Dresden: Fast fünf Meter lang und 4250 Kilogramm schwer – das sind die Maße des größten Dresdner Stollens, der je gebacken wurde.
Am 6. Dezember wird ein weiterer Riesenstollen für einen guten Zweck verkauft. Das Stollenfest mit Festumzug ist einer der Höhepunkte des traditionsreichen Striezelmarkts.
Infos: ab 10 Uhr (dresdnerstollen.com)
7. Nikolaus-Knobeln in Nordhorn: Würfelglück braucht, wer am 5. Dezember beim traditionellen Nikolaus-Knobeln in der Grafschaft Bentheim unweit der niederländischen Grenze mitmachen möchte.
An Spieltischen wird um Naturalien „geknobelt“ – das eigentlich verbotene Glücksspiel ist hier einmal im Jahr erlaubt.
Infos: grafschaft-bentheim-tourismus.de
8. „Wir Weihnachtsmänner feiern heut'“: Zum 27. Mal treffen sich im vogtländischen Auerbach am 6. Dezember Weihnachtsmänner und -frauen. Sie starten um 16.30 Uhr zu einem Umzug durch die Stadt. Dabei werden aufwendig gestaltete Accessoires wie Handwagen, Schlitten oder andere Fahrzeuge prämiert.
Infos: weihnachtsmaennertreffen.de
9. Rekorde in Johanngeorgenstadt: Mit einem gut 14 Meter breiten Schwibbogen und einer 26 Meter hohen Weihnachtspyramide hält die Stadt im Erzgebirge gleich zwei weihnachtliche Rekorde. Bei einer Bergparade während des Schwibbogenfests am 13. Dezember werden beide Bauwerke stimmungsvoll in Szene gesetzt.
Infos: erzgebirge-tourismus.de
10. Lucia als Lichtbringerin: Auf dem Gelände der Kulturbrauerei am Prenzlauer Berg in Berlin geht es beim Lucia-Weihnachtsmarkt skandinavisch zu. Schwedenfeuer wärmen und es gibt Elchgulasch und Lachs-Kartoffelsuppe. Zu Ehren der Namensgeberin findet am 13. Dezember ab 18 Uhr ein Lucia-Umzug statt.
Infos: noch bis 22. Dezember (lucia-weihnachtsmarkt.de)
11. Auf dem Engelweg durch den Schwarzwald: Ein ohnehin stimmungsvoller Spaziergang führt durch das Glottertal. Entlang der gut dreieinhalb Kilometer sind noch bis 6. Januar 30 Engelstationen aufgebaut.
Infos: glottertal.de
12. Weihnachtsmarkt unter der Erde: Der Roeder-Stollen des Besucherbergwerks Rammelsberg in Goslar erstrahlt im Kerzenschein, wenn am 13. und 14. Dezember auf dem Gelände des Unesco-Weltkulturerbes ein Weihnachtsmarkt über und unter Tage stattfindet.
Infos: rammelsberg.de
13. Christbaumschmuck selbst blasen: In der Elias-Glashütte in Lauscha gelingt es Besuchern unter Anleitung, selbst eine Kugel für ihren Weihnachtsbaum zu blasen (10 Euro). Anregungen gibt es auf dem berühmten Kugelmarkt am ersten und zweiten Adventswochenende von 10 bis 18 Uhr.
Infos: farbglashuette-lauscha.de; lauscha.de
14. Wallfahrt zum Christkind: Im Bayerischen Wald machen sich am dritten Adventswochenende Pilger auf den Weg zum Gnadenbild „Christkindl von Ringolay“. Nach einem Gottesdienst wird auf dem Adventsmarkt in der Gemeinde Ringelai im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau die Herbergssuche nachgespielt.
Infos: Wallfahrtszug am 13. Dezember (bayerischer-wald.de)
15. Internationaler Weihnachtsmarkt: Kunsthandwerk und Kulinarisches aus allen Kontinenten werden an mehr als 250 Ständen in der Essener Innenstadt angeboten. Geöffnet hat der „Internationale Weihnachtsmarkt“ vom noch bis zum 23. Dezember.
Infos: visitessen.de
16. Gemeinsam Weihnachtslieder anstimmen: Singen macht Spaß – das zeigt die wachsende Zahl von Mitsing-Events und das gilt natürlich auch für Weihnachtslieder. Unter dem Label Singalong werden im Dezember Weihnachtssingen unter anderem in Hamburg, Potsdam, Frankfurt, Hannover, Köln, München, Leipzig, Stuttgart und Nürnberg angeboten. Teilnahme regulär 18,95 Euro.
Infos: singalong.de
17. Krippenmuseum in Oberschwaben: Mehr als 100 verschiedene Krippen zeigt das Museum in der Gemeinde Oberstadion. Das Thema der diesjährigen Sonderausstellung (bis 2. Februar) ist „Speis und Trank an der Krippe“.
Infos: Montag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet (krippen-museum.de)
18. Deutschlands größter Weihnachtsbaum: 45 Meter hoch ist der Weihnachtsbaum, der den Dortmunder Weihnachtsmarkt schmückt. Er wird aus 1200 Rotfichten montiert und trägt einen vier Meter hohen Engel.
Infos: noch bis 30. Dezember (weihnachtsstadt-do.de)
19. Weihnachten mit Goethe: Wie hat man zu Goethes Zeiten Weihnachten gefeiert? Das erfahren Teilnehmer der Stadtführung „Weihnachten mit Goethe“, die am 3., 8., 11. und 16. Dezember (jeweils 16.30 Uhr) in Frankfurt stattfindet.
Infos: frankfurter-stadtevents.de
20. Winter-Kahnfahrt im Spreewald: Auch in der kalten Jahreszeit sind die Fließe und Kanäle, die den Südosten Brandenburgs durchziehen, ein Erlebnis. Besonders romantisch wird es, wenn neben Glühwein und Wolldecken ein echtes Kaminfeuer auf dem Kahn dafür sorgt, dass niemand friert.
Infos: Freitag und Samstag nach Reservierung, ab vier Personen 25,50 Euro pro Person (spreehafen-burg.de)
21. Sterne basteln in der Oberlausitz: Seit 1897 werden Herrnhuter Sterne in alle Welt verschickt. Wer einen der berühmten Sterne mit 25 Zacken selbst herstellen möchte, der bucht einen Bastelplatz in der Schauwerkstatt im sächsischen Herrnhut.
Infos: Reservierung empfohlen (herrnhuter-sterne.de)
22. Märchenhafter Advent in Kassel: Beim Märchenweihnachtsmarkt in Kassel steht in diesem Jahr Frau Holle im Mittelpunkt. Aber auch andere Figuren der Brüder Grimm bevölkern den Märchenwald sowie sind Teil einer großen Märchenpyramide.
Infos: noch bis 30. Dezember (weihnachtsmarkt-kassel.de)
23. Auf den Spuren des Kultfilms „Drei Nüsse für Aschenbrödel“: Weihnachten ohne den deutsch-tschechischen Märchenfilm? Das wäre nur halb so schön. Am 21. November hat die Winterausstellung auf Schloss Moritzburg in Sachsen eröffnet, wo 1973 die Außenaufnahmen entstanden. Zu sehen sind außerdem Originalkostüme und Requisiten.
Infos: geöffnet bis 1. März (schloss-moritzburg.de)
24. Ein Haus als Adventskalender: Das Rathaus von Gengenbach im Schwarzwald hat genau 24 Fenster – und hinter jedem versteckt sich ein Kunstwerk. In diesem Jahr sind es Motive des Illustrators Olaf Hajek.
Infos: 30. November bis 6. Januar, tägliche Fensteröffnung bis 23. Dezember je um 18 Uhr (gengenbach.info)
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