AfD erreicht mit 30,5 Prozent neuen Rekord – Abstand zur Union so groß wie noch nie
Die AfD distanziert die Union immer weiter. Einer neuen Insa-Umfrage zufolge beträgt der Abstand zwischen beiden Parteien mittlerweile 13 Prozentpunkte. Während die AfD auf einen neuen Rekordwert von 30,5 Prozent steigt (+ 1 Prozentpunkt), würden CDU/CSU, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, nur noch 17,5 Prozent (- 1,5 Punkt) erreichen.
Bei den anderen Parteien fallen die Änderungen im Vergleich zur Vorwoche minimal aus. Während SPD und Grüne weiterhin bei 14,5 Prozent stehen, gewinnen die Linkspartei mit 10,5 Prozent und die FDP mit 4,5 Prozent jeweils einen halben Prozentpunkt hinzu. Das BSW würde unverändert 3,5 Prozent erhalten. Sowohl FDP als auch das BSW würden entsprechend den Einzug in den Bundestag verpassen.
Die Umfragewerte von Insa im Überblick:
- AfD: 30,5 Prozent (+1)
- CDU/CSU: 17,5 Prozent (-1,5)
- Grüne: 14,5 Prozent (+/-0)
- SPD: 14,5 Prozent (+/-0)
- Linke: 10,5 Prozent (+0,5)
- FDP: 4,5 Prozent (+0,5)
- Sonstige: 4,5 Prozent (-0,5)
Für die Umfrage befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa zwischen dem 2. und 5. Oktober online 2002 volljährige Personen. Die Schwankungsbreite liegt typischerweise bei 2 bis 3 Prozentpunkten.
Die Zahlen von Insa weichen deutlich von einer von Infratest Dimap am Donnerstag veröffentlichten Umfrage ab. Im „Deutschlandtrend“ beträgt der Abstand zwischen AfD und Union lediglich sieben Prozentpunkte. Die AfD wurde dort mit 27 Prozent (+/-0) erfasst, die Union mit 20 Prozent (-1 Punkt).
Infratest Dimap fragte zudem nach der Zufriedenheit mit der schwarz-roten Bundesregierung. 10 Prozent der Befragten zeigten sich sehr zufrieden bzw. zufrieden mit dieser (+/-0). Dagegen waren 89 Prozent weniger beziehungsweise gar nicht mit SPD und Union zufrieden (+1 Punkt).
Mit Blick auf die Arbeit des Bundeskanzlers Friedrich Merz äußerten sich 10 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden (-3 Punkte). Damit belegte der CDU-Vorsitzende den bislang niedrigsten Zufriedenheitswert eines Kanzlers in der Geschichte des ARD‑„Deutschlandtrends“. 88 Prozent zeigten sich weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden mit dessen Arbeit (+5 Punkte).
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