„Hätte nicht passieren dürfen“ – CDU-Spitzenkandidat Evers wirft Merz Fehler vor
Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Stefan Evers, hat die Kehrtwende von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Thema Schuldenaufnahme als Fehler bezeichnet. Er riet Merz, sich zu entschuldigen. „Menschen machen Fehler. In meinen Augen ist dies einer gewesen. Aber es gibt keine unverzeihlichen Fehler dieser Art, man muss nur dazu stehen“, sagte Evers im Podcast ntv-Salon des Nachrichtensenders.
„Man muss deutlich machen, dass das nicht hätte passieren dürfen und daran arbeiten, Vertrauen wiederherzustellen“, fügte Evers hinzu. „Der Umgang mit Fehlern entscheidet oft über die Frage, ob Vertrauen wieder wächst.“
Die Diskussion um Schuldenbremse und „Sondervermögen“ sei für Friedrich Merz „zu einem großen Problem von Anfang an geworden“, sagte Evers weiter. „Es ist ein Problem, ganz objektiv, wenn man vor einer Wahl eine fundamentale Position vertritt, die kurz danach sich ins buchstäbliche Gegenteil verkehrt.“
Als Spitzenkandidat von CDU/CSU hatte Merz eine Lockerung der Schuldenbremse bis zum Tag der Bundestagswahl vehement ausgeschlossen, um danach aber mit den Stimmen von SPD und Grünen das Gegenteil einzuleiten. „Damit ist manches ins Wanken geraten, das Vertrauen hat sehr gelitten“, sagte Evers über den Kurswechsel des Kanzlers. Das Vertrauen wiederherzustellen, sei dabei keine einfache Aufgabe. Das müsse aber zwingend gelingen.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke