Teile von Deutschland sind wieder im Karnevalsfieber. Wie üblich wird mit den Motiven der Rosenmontagswagen das aktuelle Weltgeschehen satirisch auf den Arm genommen.

In den deutschen Karnevalshochburgen wird gerade wieder die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ gefeiert. Eins der Highlights ist dabei in vielen Städten der Rosenmontagszug. Zwischen ausgelassenen Jecken, Narren und Möhnen werden dort auch die üblichen politischen Motivwagen zu sehen sein – in Köln allerdings diesmal ohne Putin. 

Klage aus Russland gegen Düsseldorfer Wagenbauer

Nach einer satirischen Darstellung von Wladimir Putin im vergangenen Jahr wird der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Russland strafrechtlich verfolgt. Moskau wirft Tilly Verunglimpfung russischer Staatsorgane sowie die Verbreitung von Falschinformationen über die russische Armee vor. Tilly hatte dazu gesagt, er sei Drohungen gewohnt und habe keine Angst. „Nur kann ich jetzt nicht mehr in bestimmte Länder reisen, die möglicherweise ein Auslieferungsabkommen mit Russland haben“, sagte er.

Der Kölner Karneval hat sich dieses Jahr gegen einen Putin-Wagen entschieden. Das habe jedoch nichts mit den russischen Repressalien zu tun, so Zugleiter Marc Michelske. Wegen seiner Karikaturen von Donald Trump rechne er jedoch bald mit einem Einreiseverbot in die USA.

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