Markus Söder, Chef der Staatsregierung und der CSU in Bayern, hat als Politiker durchaus rebellische Phasen. In Veitshöchheim, wo am Freitag die Prunksitzung „Fastnacht in Franken“ steigt, verkörpert Söder „Braveheart“, die Filmfigur, unter deren Namen der schottische Widerstandskämpfer William Wallace auch außerhalb Großbritanniens bekannt geworden war.

„Ein bisschen wie Bayern und Berlin“ beschrieb Söder seine Hintergedanken für die Kostümierung – professionell angelegt vom Maskenbildner Dirk Hirsch in der Maske des Staatstheaters Nürnberg. Die blaue Schminke im Gesicht des Ministerpräsidenten dürfe nicht aussehen wie Make-up, sagt der Profi. Schließlich habe man sich im Mittelalter nicht Kosmetik, sondern Tonerde ins Gesicht geschmiert.

Die Tradition originell verkleideter Ministerpräsidenten in Veitshöchheim geht auf Söders Vorgänger Günther Beckstein zurück. Söder selbst hatte bereits in zahlreichen Verkleidungen teilgenommen, im vergangenen Jahr etwa als Elvis Presley, zuvor auch als Trickfilmfigur Shrek, als Punk mit Irokesen-Haarschnitt oder als Gandalf aus „Herr der Ringe“.

Neben Söder werden zahlreiche weitere Vertreter der Landes- und Kommunalpolitik in Veitshöchheim erwartet. Als Stammgäste in üppiger Kostümierung gelten Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW), Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze und der stets als „Schwarzer Sheriff“ auftretende Innenminister Joachim Herrmann (CSU).

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