Gegen „Radikale Narrative“ – Verfassungsschutzchef fordert politische Bildung in der Grundschule
Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Dirk Pejril regt Politikunterricht schon in der Grundschule an. Politische Bildung müsse früher ansetzen als bisher, sagte er der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.
„In der Grundschule können beispielsweise die Werte einer demokratischen Gesellschaft vermittelt werden.“ Junge Menschen ließen sich schon früh von Social Media beeinflussen, wo sie „radikale Narrative“ vorfänden. Politik wird in Niedersachsen von der siebten Klasse an unterrichtet.
Der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz sagte: „Es ist mittlerweile nicht mehr ungewöhnlich, wenn sich Schüler offen im Unterricht für Remigration aussprechen und zur AfD bekennen.“ Zuvor hatte der Landesschülerrat sich dafür ausgesprochen, dass politische Bildung bereits in der Grundschule kindgerecht aufbereitet werden solle. Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) wies die Forderung zurück: „Wir haben schon jetzt einen erheblichen Fachkräftemangel in Niedersachsen.“
SPD-Politiker Karl Lauterbach unterstützt den Vorschlag des niedersächsischen Verfassungsschützers ebenfalls. „Bedenken gibt es immer. Aber wenn Grundschulen in Politik vor TikTok und Radikalen warnen würden und es 1 Stunde Gesundheitskunde gäbe würden wir der nächsten Generation sehr helfen“, schrieb Lauterbach auf X.
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