Inhalt des Artikels:

  • Wo in Sachsen gestreikt wird
  • Wo in Sachsen-Anhalt gestreikt wird
  • Wo in Thüringen gestreikt wird
  • Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Einwohner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen müssen sich am kommenden Dienstag (10. Februar) auf Einschränkungen im öffentlichen Dienst einstellen. Die Gewerkschaften Verdi und Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben für diesen Tag die Tarifbeschäftigten der Länder zu landesweiten Warnstreiks aufgerufen.

Wo in Sachsen gestreikt wird

In Sachsen sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi unter anderem Landesbehörden und Studentenwerke von dem Ausstand betroffen. Auch an Universitäten und Hochschulen in Dresden und Chemnitz kann es zu Ausfällen und eingeschränkten Angeboten kommen. Betroffen seien Einrichtungen in Meißen, Bautzen, Görlitz, im Erzgebirgskreis, Mittelsachsen und im Vogtlandkreis sowie in den Städten Dresden und Chemnitz. Bestreikt werden soll zudem die Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden. An der Uniklinik Leipzig wird schon am Montag gestreikt.

Wo in Sachsen-Anhalt gestreikt wird

In Sachsen-Anhalt rufen die Gewerkschaften zu Warnstreiks in Verwaltung, an Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf. Wie der Verdi-Bezirk Sachsen-Anhalt Süd mitteilte, sind von den Arbeitsniederlegungen die Landesverwaltungen, die Martin-Luther-Universität, die Hochschule Merseburg, das Universitätsklinikum Halle sowie die Franckeschen Stiftungen betroffen. Im Norden Sachsen-Anhalts hat die GEW Lehrkräfte und Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Magdeburg, den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Stendal, Börde, Jerichower Land, Salzlandkreis, Harz und Anhalt-Bitterfeld aufgerufen.

Wo in Thüringen gestreikt wird

In Thüringen hat die GEW alle Tarifbeschäftigten an allen Bildungseinrichtungen zum landesweiten Warnstreik aufgerufen. Beschäftigte aus Schulen, Horten, Universitäten und Hochschulen sowie aus Kindergärten des Studierendenwerks sollen demnach zu einer zentralen Kundgebung und Demonstration in Jena zusammenkommen. Zudem rief die Gewerkschaft Verdi zu einem erneuten Warnstreik am Jenaer Universitätsklinikum auf. Notdienste sollen an diesem Tag aber abgedeckt sein.

Tarifstreit im öffentlichen Dienst

Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro im Monat. Bereits Ende Januar hatten Gewerkschaften mit Warnstreiks an Schulen und Hochschulen den Druck erhöht. Arbeitgeberseite ist die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die die Ausweitung der Arbeitsniederlegungen kritisiert und zuletzt auf bereits vorgelegte Eckpunkte für mögliche Entgelterhöhungen verwiesen hatte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für kommenden Mittwoch in Potsdam geplant.

dpa (dni)

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