Am 1. Dezember 2025 wurden über dem Stützpunkt Annaburg in Sachsen-Anhalt drei Drohnen eines „unbekannten Typs“ gesichtet. Die Radarstation des neuen Raketenabwehrsystems registrierte die Flugobjekte in rund 100 Metern Höhe, wie aus einem Report der Bundeswehr hervorgeht, über den WDR und NDR berichten. Umgehend sei ein schnelles Reaktionsteam aktiviert worden, das unter anderem eine eigene Aufklärungsdrohne einsetzte. Eine der Drohnen habe so visuell identifiziert werden können.

Die Bundeswehr habe daraufhin versucht, die Drohne mit einer speziellen Zieloptik abzuschießen, doch erfolglos. Die Drohnen seien unbeschadet davongeflogen. Feldjäger, Militärischer Abschirmdienst und Polizei wurden über den Vorfall informiert, eine Strafanzeige wurde erstattet.

Sicherheitsrisiko für „Arrow 3“

Da es sich bei „Arrow 3“ um ein besonders sensibles und milliardenschweres Waffensystem handelt, geht die Bundeswehr von einer gezielten Ausspähung aus. Hinweise auf mögliche Täter liegen bisher nicht vor. Der Vorfall ist besonders brisant, da das System künftig Raketen bereits in großer Höhe abfangen soll und damit zu den wichtigsten Verteidigungsanlagen Deutschlands gehört.

Die Bundeswehr hat in den vergangenen Jahren ihre Drohnenabwehr verstärkt: 2025 wurden unter anderem ein gemeinsames Drohnenabwehrzentrum in Berlin und eine neue Spezialtruppe in Brandenburg eingerichtet, die künftig rund 130 Einsatzkräfte umfasst.

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