Diagnose ist da – Neuer wird dem FC Bayern lange fehlen
Bittere Nachrichten für den FC Bayern. Manuel Neuer wird dem deutschen Rekordmeister für längere Zeit fehlen. Wie der Klub am Sonntagmittag bekannt gab, hat sich der Stammtorhüter einen Sehnenteilriss im rechten Fuß zugezogen. Nach Informationen der „Bild“ ist mit einer Ausfallzeit von etwa zwei Monaten zu rechnen.
Die Verletzung ereignete sich beim Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag in Mainz. Bei einem missglückten Klärungsversuch vor dem vermeintlichen Ausgleich der Gastgeber in der 40. Minute zog sich Neuer die Blessur zu. Der Treffer von Lee wurde anschließend wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Unmittelbar nach der Aktion wurde Bayerns Nummer eins hinter der Torauslinie mehrere Minuten lang medizinisch versorgt. Mannschaftsarzt Jochen Hahne und Physiotherapeut Florian Brandner kümmerten sich um den Schlussmann. Etwa fünf Minuten später stand fest, dass Neuer nicht weiterspielen kann. Ausgerechnet in seinem Rekordspiel: Mit 40 Jahren und 225 Tagen war er beim Anstoß zum ältesten Bundesliga-Spieler der Bayern geworden. Für ihn kam Ersatzkeeper Jonas Urbig in die Partie.
Eine MRT-Untersuchung des FC Bayern brachte bei Neuer Gewissheit
Nach dem Spiel äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zur Verletzung des Bayern-Kapitäns. Dabei verwies er auf die bereits bekannten Beschwerden: „Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist.“
Gemeint war eine Sehnenreizung im rechten Fuß, die Neuer bereits in den vergangenen Wochen zu schaffen gemacht hatte. Aufgrund dieser Probleme hatte der 40-Jährige schon vier Pflichtspiele verpasst. Er war aber in der Champions League bei Atlético Madrid zuletzt wieder im Einsatz.
Schon nach jenem Auftritt in der spanischen Hauptstadt hatte Neuer zugegeben, dass er „jeden Tag Schmerzen beim Gehen“ habe. Vize-Kapitän Joshua Kimmich zeigte sich nach dem verletzungsbedingten Wechsel in Mainz ebenfalls besorgt und sagte: „Wenn er rausgeht, dann ist es wahrscheinlich etwas Ernsthaftes.“ Er sollte recht behalten.
Durch ein MRT herrscht inzwischen Gewissheit über das Ausmaß der Verletzung. Für den verletzungsgeplagten FC Bayern ist es eine bittere Diagnose.
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