Der FC Bayern gewinnt 2:1 in Mainz und bleibt Tabellenführer der Bundesliga. Joshua Kimmich und Lennart Kart schießen die Tore für die Münchner, die nach dem Anschlusstreffer von Phillip Tietz in der Nachspielzeit nur ganz kurz zittern müssen.

Der Sieg war aber teuer erkauft. Denn kurz vor der Halbzeit musste Torwart Manuel Neuer ausgewechselt werden. Der 40-Jährige verletzte sich bei einer verunglückten Rettungsaktion. Neuer griff bei einer Mainzer Flanke daneben, weil Jonathan Tah den Ball leicht abfälschte.

Von Neuers Oberkörper prallte der Ball zu Jae-Sung Lee, der für die Mainzer zum vermeintlichen 1:1 einköpfte. Doch der Videoschiedsrichter kassierte das Tor wegen einer Abseitsstellung der Mainzer ein. Neuer blieb nach der Abwehraktion auf dem Rasen liegen und deutete an, dass er nicht weiterspielen könne. Er wurde an seinem rechten Fuß behandelt, ehe er für Jonas Urbig ausgewechselt wurde.

Neuer macht Platz für Urbig

Neuer hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Probleme mit einer Sehnenreizung im Fuß. Nach dem Sieg bei Atlético Madrid (2:0) in der Champions League sagte Neuer am Dienstag bei „Amazon Prime“: „Ich habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen gehabt. Und wenn ich morgens aufgestanden bin, heute Morgen auch, habe ich auch wieder Schmerzen beim Gehen gehabt.“

Nun der nächste Rückschlag. „Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Bayerns Sportvorstand Max Eberl.

Neuer ist jetzt ältester Bundesligaspieler in der Bayern-Geschichte

Das Spiel begann für Neuer mit einer neuen Bestmarke. Mit seinem Startelf-Einsatz kürte sich Neuer mit 40 Jahren und 225 Tagen zum ältesten Bundesliga-Spieler der Bayern. Er holte den früheren Schlussmann Bernd Dreher (40 Jahre und 198 Tage) ein, liegt damit aber in der Bundesligawertung deutlich hinter Uli Stein und Toni Schumacher, die mit über 42 Jahren noch zwischen den Pfosten standen.

„Es war von außen betrachtet keine glanzvolle Leistung, aber wir haben sehr wenig zugelassen und souverän gespielt. Der Sieg war nie gefährdet“, sagte Joshua Kimmich, der nach dem Tod seines Vaters wieder erstmals auf dem Rasen stand und gleich traf: „Durch die Geschichte mit meinem Papa war das Tor sehr emotional für mich. Nach dem Tor musste ich natürlich sofort daran denken, deswegen war es emotionaler als sonst.“

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke