Herthas Verfolger siegen – Druck auf Kohfeldt und Walter nimmt zu
Der 1. FC Nürnberg hat den SV Darmstadt in der 2. Fußball-Bundesliga bezwungen und geht als Tabellenzweiter in die Länderspielpause. Mit einem 2:0 (0:0) festigten die Franken von Trainer Miroslav Klose ihren Rang in der Aufstiegszone hinter Spitzenreiter Hertha BSC. Piet Scobel in der 50. Minute und William Bøving (88.) trafen vor 40.284 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion für den „Club“.
Nürnberg bugsierte die Darmstädter, die auch ihr fünftes Auswärtsspiel in der Zweitliga-Saison verloren, zudem runter in die Abstiegszone. Die Auswärtsmisere der Hessen hält dabei schon viel länger an: Darmstadt ist nun seit mehr als einem Jahr ohne Sieg in Auswärtsspielen.
Freud und Leid: Nürnbergs Andrea Ceresoli (links) und Marc Kornwachs feiern den Sieg, Lance Duijvestijn und Christopher Lannert (rechts) sind enttäuschtHolstein Kiel bleibt Tabellenletzter
Während in Darmstadt die Diskussionen um Trainer Florian Kohfeldt während der nun folgenden Länderspielpause zunehmen dürften, gerät auch Kiels Chefcoach Tim Walter vermehrt in Erklärungsnot. Arminia Bielefeld vergrößerte Holsteins Abstiegssorgen. Die Ostwestfalen setzten sich mit 2:1 (1:0) bei den Norddeutschen durch. Durch die erste Heim-Niederlage der Saison gehen die Kieler nach elf Spieltagen als Tabellenletzter in die Länderspielpause.
Ein Eigentor des Kielers Hiroki Sekine (14.) brachte die Arminia in Front. Nach der Pause gelang dem Japaner (76.) der Ausgleich. Doch Bielefelds Isiah Young (80.) machte alle Holstein-Hoffnungen zunichte.
Kaiserslautern genügt ein Tor
Der 1. FC Kaiserslautern bleibt dagegen an den Aufstiegsplätzen der Liga dran. Durch einen 1:0 (0:0)-Sieg beim VfL Osnabrück verbesserte sich der FCK vorerst auf Platz drei. Vor 15.741 Zuschauern an der Bremer Brücke traf Thierry Tazemeta in der 55. Minute für die Lauterer. Der Joker war erst neun Minuten zuvor eingewechselt worden. Von einer furiosen Wiedergutmachung für die 0:3-Niederlage im Spitzenspiel gegen Hertha BSC konnte aber keine Rede sein. In einem zähen Spiel tat sich der FCK beim Aufsteiger sehr schwer.
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