Acht Stunden Flug pro Strecke – warum der FC Bayern in der Winterpause nach Kenia reist
Der FC Bayern tritt in der kurzen Winterpause Anfang kommenden Jahres eine ungewöhnliche Reise an. Für ein Testspiel geht es nach Kenia. Der deutsche Fußball-Rekordmeister trifft am 5. Januar 2027 in Nairobi im Rahmen der feierlichen Eröffnung des neuen Nationalstadions auf den niederländischen Spitzenverein Ajax Amsterdam mit dem deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen und dem ehemaligen Nationalspieler Julian Brandt.
Die Veranstaltung in Nairobi rund um das „Raila Odinga International Stadium at Talanta Sports City“ soll eine Einstimmung auf den Afrika-Cup sein, wie der FC Bayern mitteilte. Das Kontinentalturnier wird im Sommer 2027 in Kenia, Uganda und Tansania ausgetragen. Erstmals steigt das Event in drei Ländern.
„Der FC Bayern hat in Afrika Millionen großartiger Fans, mit denen wir uns eng verbunden fühlen – es ist ein Kontinent mit einer riesigen Fußballbegeisterung“, sagte Marketingvorstand Rouven Kasper. „Nun bietet sich uns eine neue Möglichkeit, auch in Afrika die Verbindung zu unseren Fans weiter zu stärken, als FC Bayern unmittelbar erlebbar zu sein und die internationale Strahlkraft unseres Klubs zu unterstreichen.“
Kurz nach der Testspielreise geht die Bundesliga wieder los
Normalerweise steigen solche Marketingreisen im Sommer, entweder direkt nach Saisonende oder als Teil der Vorbereitung auf die neue Spielzeit. Nun wählt der FC Bayern kurz vor Wiederaufnahme des Spielbetriebs die Extrabelastung.
Schon am Wochenende vom 8. bis 10. Januar geht es in der Bundesliga weiter, dann treffen die Münchner auswärts auf Borussia Mönchengladbach. Viel Zeit zur Erholung bleibt nicht, zumal ein Flug – sollte die Mannschaft per Chartermaschine auf direktem Weg anreisen – von Nairobi nach München rund acht Stunden dauert.
Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern München ist fünf Tage nach seinem Zusammenbruch aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Zwischenfall am vergangenen Freitag sei durch eine Hirnhautreizung ausgelöst worden, sagte Sportvorstand Max Eberl.Im vergangenen Winter hatten die Bayern noch auf ein Trainingslager verzichtet, auch um sich die Reisestrapazen zu ersparen. Stattdessen wurde normal am Vereinsgelände an der Säbener Straße trainiert und ein Testspiel bei RB Salzburg (nur 1,5 Stunden Fahrzeit) angesetzt.
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