Die Milwaukee Brewers haben erstmals in ihrer Geschichte die World Series gewonnen und dabei das womöglich letzte Spiel der Major League Baseball für lange Zeit bestritten. Gegen die Tampa Bay Rays gewannen die Brewers in Florida das fünfte Spiel der Final-Serie mit 4:1 und holten damit ihren entscheidenden vierten Sieg. Weil Spieler und Besitzer der 32 Teams in der MLB um die Einführung einer Gehaltsobergrenze streiten und die Fronten verhärtet sind, steht die kommende Saison auf der Kippe.

Weder die Brewers noch die Rays hatten den wichtigsten Titel im Baseball zuvor jemals gewonnen. Die Brewers warteten seit ihrer Gründung vor 58 Jahren auf den Erfolg. 1982 verloren sie gegen die St. Louis Cardinals, die Rays stehen auch nach der dritten Teilnahme an der World Series mit leeren Händen da. Schon 2008 und 2020 hatte es Niederlagen gegeben. Die Stadt Milwaukee hat den Titel in der MLB allerdings schon einmal gefeiert. 1957 gewannen die Braves, die seit 1966 in Atlanta zu Hause sind.

Milwaukees Catcher William Contreras (l.) wurde MVP und weinte im Arm seines Trainers Pat Murphy

William Contreras von den Brewers wurde zum wertvollsten Spieler der World Series gewählt. „Das ist das beste Gefühl jemals. Alle unsere Fans sind hier. Die Stadt hat eine lange, lange Zeit darauf gewartet“, sagte Brewers-Kapitän Christian Yelich.

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