Max Eberl über Kompany – „Er ist wieder zu Hause. Man hat gefunden, was es ist“
Für Miroslav Klose ist Gesundheit „das Allerwichtigste“. Max Eberl sagte: „Das, was wir tun können, ist, aufeinander aufzupassen.“ Und Julian Schuster sprach über „Momente, die dann natürlich an dir zerren.“ Es menschelt im Milliardengeschäft. Der Fall Kompany hat eine Debatte ausgelöst über die Anforderungen an Trainer auf Topniveau. Wie ungesund ist das System Spitzenfußball? Und wie krank macht es seine Hauptprotagonisten?
Der Zusammenbruch des 40-jährigen Cheftrainers von Bayern München vor fünf Tagen hatte eine Diskussion nach sich gezogen. Nun sorgt er selbst wieder für eine Nachricht, denn der Belgier ist wieder zu Hause. Max Eberl sagte vor dem Anpfiff des DFB-Pokalspiels gegen Zweitligist 1. FC Magdeburg in der ARD: „Man hat gefunden, was es ist. Es ist eine Hirnhautreizung, die diesen Zwischenfall eben am letzten Freitag heraufbeschworen hat.“
Der Sportvorstand der Münchner verriet, dass Kompany auf dem Weg der Besserung sei. „Es geht ihm ehrlicherweise den Umständen entsprechend gut. Er ist heute aus dem Krankenhaus entlassen worden, das ist die größte und schönste Nachricht für uns alle“, sagte er.
Kompany war auf dem Trainingsgelände zusammengebrochen und anschließend ins Krankenhaus gebracht worden. Zuvor hatte er mit einer Virusinfektion zu kämpfen gehabt. Nun könne er seine Reha zu Hause angehen. Bis auf Weiteres wird der Trainer von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten.
Danks hatte Kompany vor dessen Entlassung im Krankenhaus besucht. Eberl widersprach der These, dass der Kollaps auch eine Folge des zu großen Drucks sei. „Es ist eine Krankheit. Die kann jeder von uns bekommen. Das hat nichts mit dem Druck zu tun, den wir in der Bundesliga haben“, sagte der 53-Jährige auf eine entsprechende Nachfrage.
Eberl vermutet schnelle Rückkehr Kompanys
Laut Eberl werde der Cheftrainer schon bald wieder an die Seitenlinie zurückkehren. Zwar solle sich Kompany laut Eberl weiter ausruhen und erholen, doch der Sportvorstand geht von einem schnellen Comeback aus: „Dann bin ich mir sehr, sehr sicher, dass er ganz bald wieder mit 100 Prozent am Rand steht.“
Wie zehrend ist der Trainerjob? Trainer Vincent Kompany von Bayern MünchenDazu passen die Aussagen, die Kompany bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren getätigt hatte: „Ich habe keinen Lifestyle außerhalb der Arbeit“, hatte der dreifache Vater bei seiner Vorstellung als neuer Chefcoach des FC Bayern München gesagt. „Arbeit ist mein Lifestyle – all in.“ Als Trainer im Profifußball zu arbeiten, sei für ihn „ein 24/7-Job“, sieben Tage die Woche 24 Stunden.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke