Der 1. FC Magdeburg hat mit einer Tor-Gala die Auswärtskrise des Karlsruher SC verschärft. Die Mannschaft von Petrik Sander gewann ihr Heimspiel gegen den auf fremdem Boden weiter sieglosen KSC mit 6:1 (1:0) und rückte zunächst auf Platz vier der 2. Bundesliga vor.

Zunächst erwischten die Gäste den besseren Start und jubelten nach einem Treffer von Noel Eichinger (9.) über die vermeintliche Führung. Wegen Abseits wurde das Tor jedoch aberkannt. Nach rund einer Viertelstunde übernahmen dann die Gastgeber die Kontrolle.

Nach zwei verwandelten Foulelfmetern von Mateusz Zukowski (39./51. Minute) erhöhten Anselmo García MacNulty (54.), Emmanuel Iyoha (59.), Roko Simic (66.) und Leon Mergner (90.+3) für Magdeburg. Deniz Ofli (82.) erzielte lediglich den Karlsruher Ehrentreffer.

Last-Minute-Elfer: Hertha besiegt Bielefeld 1:0

Zweitliga-Tabellenführer Hertha BSC holte sich dank eines Last-Minute-Elfmeters von Kapitän Josip Brekalo den achten Sieg im neunten Spiel. Die Berliner gewannen im heimischen Olympiastadion gegen Arminia Bielefeld 1:0 (0:0) und bleiben souverän auf Rang eins. Nach einem Handspiel von Bielefelds Maximilian Großer sorgte Brekalo in der Nachspielzeit (90.+3 Minute) für den mühsamen, aber hochverdienten Sieg.

Nach dem ersten Remis in Kiel (0:0) am vergangenen Wochenende bleibt der Saisonstart des Hauptstadtklubs somit fast perfekt. Arminia hingegen kassierte erstmals seit drei Spielen wieder eine Niederlage.

Heidenheim drückt, Cottbus rettet Remis

Der 1. FC Heidenheim bleibt durch das 1:1 (0:1) gegen Aufsteiger Energie Cottbus zu Hause ungeschlagen. Allerdings verpasste es die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt, ihre Ausgangsposition im Aufstiegskampf zu verbessern. Für Cottbus war es das vierte sieglose Spiel nacheinander.

Dabei gingen die Gäste in der Heidenheimer Voith-Arena mit 1:0 in Führung. Lucas Copado (40. Minute) nutzte seinen Geschwindigkeitsvorteil aus und hob dann auch noch den Ball über FCH-Keeper Thomas Dähne. Nach dem Seitenwechsel gelang Oualid Mhamdi der Ausgleich (49.). Sein Schuss wurde von Tim Campulka unhaltbar abgefälscht.

Heidenheim hatte die besseren Chancen, im Verlauf der zweiten Halbzeit aber auch Pech: Einen Schlenzer von Budu Siwsiwadse entschärfte Energie-Schlussmann Marcel Lotka, bei einem Abschluss des eingewechselten Marcel Costly rettete wenig später der Pfosten (63.). Auch Alessandro Vogt ließ gute Möglichkeiten aus (79./84.). Zudem erzielte Patrick Mainka ein Abseitstor (85.). Insgesamt kam Heidenheim auf mehr als 30 Abschlüsse.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke