Große Sorgen um Vincent Kompany. Der Trainer des FC Bayern München wurde am Freitagnachmittag in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Informationen der „Bild“ wurde der 40-Jährige mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Zuvor landete am Trainingsgelände an der Säbener Straße ein Hubschrauber.

Kompany hatte schon in der vergangenen Woche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er soll von einer Virusinfektion geschwächt gewesen sein. Die Infektion soll bei ihm zu Problemen an altem Narbengewebe geführt haben. Das habe ihm unter anderem das Treppensteigen erschwert.

Bei der Partie am vergangenen Samstag gegen RB Leipzig (6:1) saß der Belgier fast die komplette Spielzeit auf der Bank und überließ das Coachen seinen Assistenten. Er musste sich sowohl in der Halbzeit als auch nach dem Sieg jeweils kurz in seiner Trainer-Kabine auf ein Sofa legen.

Kompany stand am Mittwoch gegen Arsenal wieder an der Seitenlinie

Nach dem Spiel verzichtete er auf die obligatorische Pressekonferenz und die Interviews am Spielfeldrand. Stattdessen erschien Sportvorstand Max Eberl auf dem Podium.

Kompany wurde am Montag von Ärzten untersucht

Beim Training am vergangenen Montag fehlte Kompany; er blieb aus Krankheitsgründen zu Hause. Nach „Bild“-Informationen wurde er vom Ärzte-Team um Internist Prof. Dr. Roland Schmidt noch einmal ausführlich untersucht. Tags darauf konnte der Belgier das Abschlusstraining vor dem Spiel gegen den FC Arsenal in der Champions League (2:2) nicht leiten. Auf der Pressekonferenz am Dienstag wurde er von seinem Co-Trainer Aaron Danks vertreten.

„Das Wichtigste, wozu wir ihn gerade ermutigen, ist, sich auszuruhen und sich die Zeit zu nehmen, die er braucht – wie lange das auch dauern mag“, sagte Danks. Jedoch stand Kompany einen Tag später in der Champions League beim Spiel gegen Arsenal wieder an der Seitenlinie.

Nach dem Remis am vergangenen Mittwoch sagte Kompany: „Als Trainer will man immer alles tun und alles machen. Ich habe einen ziemlich saftigen Virus bekommen letzte Woche, habe dann natürlich nicht auf meinen Körper gehört und dann hat der Körper irgendwann gesagt: Jetzt hör mal auf.“

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