„Am Boden zerstört, wütend und frustriert“ – Kildes erneutes Verletzungspech
Er hatte sich gerade wieder erholt und fühlte sich stark wie lange nicht – dann machte ein Sturz alles zunichte: Norwegens Ski-Star Aleksander Aamodt Kilde hat sich nun in einem emotionalen Statement zu seiner erneuten schweren Verletzung geäußert. „Es ist brutal und schwer zu akzeptieren“, schrieb der 34-Jährige bei Instagram. Zu seinem Statement postete er mehrere Fotos – darunter eines mit seiner Verlobten, US-Skistar Mikaela Shiffrin, im Krankenbett.
Kurz vor dem Start in die neue Weltcup-Saison liegt der Norweger also im Krankenhaus, anstatt sich auf die ersten Rennen vorbereiten zu können. „Im Moment bin ich am Boden zerstört, wütend und frustriert. Ich brauche ein bisschen Zeit, um es zu verarbeiten“, schrieb er. Diesmal habe er aber einen klaren Plan für die Rehabilitation und das helfe, so der Skandinavier weiter.
Kilde hatte bei einem Sturz im Abfahrtstraining in Chile vergangene Woche einen Achillessehnenriss erlitten. Auch zuvor war er in seiner Karriere immer wieder von schweren Verletzungen zurückgeworfen worden. Im Januar 2024 hatte es den Speed-Spezialisten besonders heftig erwischt. Bei einem Sturz in der Abfahrt von Wengen verletzte er sich schwer an Unterschenkel und Schulter.
Saisonstart in Sölden steht kurz bevor
Der Weg zurück war hart. „Lange Zeit war es nur darum gegangen, mich zu erholen und wieder dorthin zu kommen, wo ich mal war. In letzter Zeit hatte sich das endlich verändert“, schrieb Kilde nun. Er sei schneller gewesen, habe sich verbessert und so viel Spaß auf Skiern gehabt wie lange nicht mehr. Dann kam das erneute Sturzpech.
Ein Bild aus besseren Tagen zweier Ski-Stars: Aleksander Aamodt Kilde mit seiner Verlobten Mikaela Shiffrin 2024 beim Saisonstart in SöldenKilde gilt seit Jahren als einer der besten Speedfahrer der Welt, feierte in seiner Karriere bereits 21 Weltcup-Siege in Abfahrt und Super-G. Die neue Saison beginnt – ohne den Norweger – bereits am kommenden Wochenende im österreichischen Sölden.
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