Der FC Liverpool hat am zweiten Spieltag der Champions League mit 6:3 beim Linzer ASK gewonnen. Florian Wirtz stand in der Startelf der Reds, zeigte eine solide Leistung, blieb aber trotz des halben Dutzends ohne eigenes Tor.

Die Engländer traten beim krassen Außenseiter ohne zahlreiche Stars an. Virgil van Dijk, Dominik Szoboszlai, Cody Gakpo, Alexander Isak und Hugo Ekitiké fehlten. Dafür standen die noch unbekannten Youngster Rio Ngumoha, Lewis Koumas und Trey Nyoni in der Startelf von Trainer Andoni Iraola. Wirtz spielte wie gewohnt im Zentrum hinter den Spitzen und bereitete ein Tor vor. Jedoch ist der deutsche Nationalspieler in dieser Saison seit acht Pflichtspielen für Liverpool ohne Torerfolg.

Überragender Akteur war Liverpools Zugang Bradley Barcola (24. Minute/37./66.), dem drei Treffer gelangen – einen davon hatte Wirtz aufgelegt. Die weiteren Tore für die Engländer markierten Ronald Araujo (22.), Jeremie Frimpong (51.) und Lewis Koumas (72.). Die Treffer für den österreichischen Meister erzielten in einem wilden Spiel Robert Ljubicic (63.) und Florian Flecker (74./78).

Klub-Legende Gerrard stärkt Wirtz den Rücken

Zuletzt wurde die Kritik an Wirtz wegen dessen durchwachsenen Leistungen immer lauter. So forderte etwa Vereinslegende Jamie Carragher, den Deutschen aus der Startelf zu nehmen. „Es tut mir leid, das sagen zu müssen: Es funktioniert nicht mit Florian Wirtz und hat bislang auch nicht funktioniert“, sagte der 48-Jährige bei Sky nach Liverpools 0:3 in der Premier League gegen Manchester City.

Von anderer prominenter Stelle bekam Wirtz vor dem Spiel in Österreich jedoch Unterstützung – Klub-Ikone Steven Gerrard warb um Geduld. „Ich würde ihn noch nicht abschreiben. Ich denke, dafür ist es noch zu früh“, sagte Gerrard in der Sky-Show „The Overlap“. „Dieser Junge hat großes Talent meiner Meinung“, stellte Gerrard klar. Nach Ansicht des langjährigen Liverpool-Spielers, der den größten Teil seiner Karriere bei den Reds verbracht hat, brauche Wirtz jetzt Unterstützung: „Ich denke, er braucht Hilfe vom Trainer, dem Team darum und den erfahrenen Spielern.“

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