„Ich habe an Jamal schon früh etwas bewundert“, schwärmt Musialas Mutter
Jamal Musialas Mutter Carolin drückt ihre Liebe zu ihrem Sohn jetzt in einem Schreiben aus – in Form eines Gastbeitrags in dessen Buch. An diesem Freitag gibt der 23-jährige Offensivstar des FC Bayern nämlich eine Biografie heraus. Sie richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. „Jamal Musiala – Ein Traum. Ein Ball. Meine Geschichte.“ (Oetinger-Verlag, 15 Euro).
Nationalspieler Musiala, der aktuell mit einem Muskelfaserriss ausfällt, hat die Biografie gemeinsam mit dem WELT-Sportjournalisten Julien Wolff geschrieben. Sie wurde weitgehend fertiggestellt, bevor Musialas neurologische Erkrankung, die inzwischen Teil seines Alltags ist, bekannt wurde.
Nationalspieler als Autor – das Kinderbuch von Jamal MusialaIn ihrem Zwischenwort verrät Musialas Mutter Anekdoten, die bislang kaum einer kennt. Hier ein Auszug:
Die Stärke ihres Sohnes: „Ich habe an Jamal schon früh etwas festgestellt und bewundert. Etwas, das für seine bisherige Laufbahn sehr wichtig war – seine Überzeugung. Sein Vertrauen in sich selbst, den Glauben an seine Stärke. Die Überzeugung, dass es klappen wird. Das war die Grundlage für alles, was er bislang geschafft hat. Er hat die Dinge schon immer positiv gesehen. Herausforderungen sind für ihn seit jeher Abenteuer, denen er sich gern stellt. Er hat nie lange gezögert oder sich großartig Sorgen gemacht.“
Die Zeit, als sie mit Jamal schwanger war: „Ich war ziemlich jung, als ich mit ihm schwanger war. Das war nicht immer einfach. Ich wollte unbedingt meine Schule beenden und danach studieren. Da war es wie im Fußball: Allein schafft man es nicht. Man muss auch da ein Team um sich haben, auf das man sich zu 100 Prozent verlassen kann. Viele meiner Freundinnen und Freunde waren das beste Team, das ich mir vorstellen kann. Auch einige mir zunächst fremde Menschen haben mir sehr geholfen und gehörten zu diesem Team.“
Der Vorname ihres Sohnes: „Der Name kommt aus dem Arabischen und bedeutet Schönheit und Eleganz. Mir gefällt der Name sehr. Er passt zu meinem Sohn – das spüre ich. Die Schönheit des Spiels, das schöne Spiel, wird vor allem im brasilianischen Fußball mit den portugiesischen Wörtern Jogo bonito beschrieben – im Laufe der Jahre zeigt sich, dass der Name auch wegen Jamals Leidenschaft für den Fußball sehr gut passt.“
Carolin Musiala, Mutter von Nationalspieler Jamal Musiala, auf der Tribüne im StadionDie Zukunft ihres Sohnes Jamal: „Er geht seinen Weg. Und egal, wo ihn dieser noch hinführen wird – ich sitze immer ein kleines Stück mit im Auto. Jetzt als Beifahrerin. Das Lenkrad hält Jamal in seinen Händen. Wir als Familie sind wahnsinnig stolz auf ihn.“
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke