Im dritten Spiel der erste Sieg? Für Jürgen Klopp und die Fußball-Nationalmannschaft geht es im Länderspiel gegen Serbien um viel. Der Bundestrainer will seinen ersten Erfolg im neuen Amt feiern und damit auch das Signal für ein Ende der Krise der DFB-Elf senden.

In der Nations League rangiert Deutschland nach dem 1:1 in den Niederlanden und dem 0:1 gegen Griechenland in der Gruppenphase nur auf dem dritten Platz hinter den bisherigen Kontrahenten. Serbien hat nach zwei Niederlagen noch keinen Punkt.

Das Spiel wird am Donnerstag um 20.45 Uhr in der Allianz-Arena in München angepfiffen. Das ZDF überträgt die Partie live im Free-TV. Die Vorberichterstattung beginnt bereits um 20.15 Uhr.

Dort werden die Augen vor allem auf Per Mertesacker gerichtet sein, der letztmalig als Experte auftritt. Der Weltmeister von 2014 war seit September 2020 bei großen Fußballspielen für den Sender im Einsatz, ab Januar kommenden Jahres wird er Geschäftsführer Sport beim DFB. Mertesacker wird heute also mitunter Mängel kritisieren müssen, an deren Behebung er selbst in Kürze mitwirken soll.

„Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker“

Es wird Großes erwartet. Matthias Sammer sagte gerade bei Sky: „Ich warte sehnsüchtig auf Per Mertesacker. Er muss die führende Rolle für die Zukunft des deutschen Fußballs übernehmen.“

Moderiert wird die Sendung von Jochen Breyer, als zweiter Experte neben Mertesacker ist wie gewohnt Christoph Kramer im Einsatz. Kommentator des Spiels ist Oliver Schmidt.

Sie können die Partie nicht nur im klassischen TV, sondern auch in der ZDF-Mediathek im Livestream und im WELT-Liveticker verfolgen.

Klopp geht die Aufgabe weitgehend mit neuem Personal an. Nach den ersten beiden Spielen hatte er den Kader wie erwartet ausgetauscht. Ein Debütant könnte Bayern-Torwart Jonas Urbig sein.

Innenverteidiger Nico Schlotterbeck hatte sich im Abschlusstraining am rechten Knöchel verletzt und reiste ab. Auch Neuling Felix Keidel wird nicht zum Einsatz kommen. Klopp strich den Elversberger aus dem Kader, für Nations-League-Partien dürfen nur 23 Akteure auf dem offiziellen Spielbogen stehen – ein Spieler musste daher noch dran glauben.

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