Angeführt von Serienknipser Patrik Schick hat Bayer Leverkusen auch sein zweites Heimspiel der neuen Bundesliga-Saison gewonnen. Die Werkself setzte sich im Duell mit RB Leipzig mit 2:0 (1:0) durch und verabschiedet sich mit sieben Punkten in die dreiwöchige Länderspielpause. RB Leipzig und Trainer Martín Demichelis hingegen warten nach zwei Niederlagen in der Fremde weiterhin auf ihre ersten Auswärtspunkte.

Patrik Schick (44. Minute) und Miguel Gutiérrez (57.) erzielten die Tore für Leverkusen. Stürmer Schick hat nun an allen vier Liga-Spieltagen jeweils einmal getroffen.

Vor dem Anpfiff gedachten beide Teams dem langjährigen Leverkusener Spieler, Co- und Interimstrainer Peter Hermann nach dem Bekanntwerden von dessen Tod am Vorabend mit einer Schweigeminute. Die Fans der Werkself zeigten eine Choreografie mit dem Spruchband „Eine treue Seele des Fußballs – Ruhe in Frieden, Peter Hermann“. Die Spieler liefen mit Trauerflor auf.

Die Gedenkminute vor dem Spiel

Die Gäste aus Leipzig waren vom Anpfiff weg um Spielkontrolle bemüht und traten zunächst als spielbestimmende Mannschaft auf. Auf die aktivere Anfangsphase der Gäste aus Leipzig antworteten die Leverkusener immer wieder mit kleineren Torannäherungen durch offensive Nadelstiche. Nach einem weiteren offensiven Vorstoß der eigentlich inaktiveren Leverkusener Mannschaft zappelte der Ball dann kurz vor der Pause plötzlich auf der anderen Seite im Netz. Stürmer Schick rauschte nach einer Hereingabe von Gutiérrez aus dem Rücken der Leipziger Defensive heran und drückte den Ball in vollem Tempo mit rechts ins Tor der Sachsen (44.).

Leipziger Abwehrfehler bescheren 2:0

In der zweiten Halbzeit brachte ein weiterer Leverkusener Angriff nach einem unglücklichen Auftreten der Leipziger Abwehr dann das zweite Tor für die Werkself. Eine Hereingabe von Maza ließ Abwehrchef Orban durch, dessen sichtlich überraschter Mitspieler Ridle Baku klärte direkt vor die Füße von Gutiérrez. Der Spanier schloss mit links ab, der Ball rutschte durch die Arme von Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt (58.), der dabei auch keine gute Figur abgab.

Patrik Schick erzielt Leverkusens Führung

Die Leipziger zeigten sich von dem zweiten Gegentreffer sichtlich beeindruckt und erspielten sich im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte keine klaren Torchancen mehr. Auf der Gegenseite wurden hingegen die Leverkusener immer wieder gefährlich, ein dritter Treffer gelang der Werkself aber nicht.

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