Real Madrids Trainer José Mourinho hat seinen Starspieler Vinícius Júnior mit markigen Worten in Schutz genommen. „Er ist kein Heiliger, aber was sie ihm antun, ist unerträglich, und das fängt schon in der ersten Minute an“, sagte der Portugiese nach dem 2:1-Ligasieg am Samstagabend bei Espanyol Barcelona.

„Wir leben zwar in einer Zeit, in der Mobbing gesellschaftlich bekämpft wird, aber Vini wird trotzdem gemobbt – vom Gegner und von den Zuschauern“, äußerte Mourinho: „Es ist etwas, das bereits ein festes Muster hat, etwas, das sich von Gegner zu Gegner wiederholt. Das ist frustrierend für ihn.“

Das rät der Trainer dem Offensivstar

Vinícius müsse seine Emotionen „gut im Griff haben“, sagte der Real-Coach. Er habe darüber mit dem Brasilianer auch gesprochen und ihm geraten, „darauf zu achten, wie er jubelt, wenn er ein Tor schießt“.

Vinícius eckt mit seiner oft provokanten Art bei vielen gegnerischen Fans an. Viele werfen dem Offensivspieler zudem vor, bei Zweikämpfen zu leicht zu fallen und so Freistöße oder Elfmeter herausholen zu wollen. Auch beim Testspiel von Real Madrid vor einer Woche beim Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke war Vinícius bei seinen Ballkontakten ausgepfiffen worden.

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