„In die Hose gekackt“ – Kaiserslauterns Kapitän geht auf KSC-Trainer los
Nach dem Eklat vom Wochenende geht Marlon Ritter jetzt den Karlsruher Trainer Maximilian Senft heftig an. Im Anschluss an das hitzige Derby (0:0) am vergangenen Samstag in der zweiten Fußball-Bundesliga wählt der Kapitän des 1. FC Kaiserslautern am Fernsehmikrofon deutliche Worte.
Der Mittelfeld-Boss hat für das Verhalten des KSC-Coaches überhaupt kein Verständnis: „Also ich hatte ja echt schon viele Derbys, aber dass einer schon vorm Derby rumgeheult hat und sich in die Hose gekackt hat, das hatte ich auch noch nicht!“
Auslöser für diesen Wutausbruch war ein fragwürdiger Auftritt von Senft auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der KSC-Trainer hatte dort provokant behauptet, dass die Spieler von Kaiserslautern sich in Zweikämpfen extrem leichtfertig fallen lassen würden – und das oft, ohne dass überhaupt ein Foul oder eine Berührung vorliege.
Brisante Forderung an den Schiedsrichter
Gleichzeitig forderte der Österreicher das Schiedsrichter-Gespann um Richard Hempel unverblümt dazu auf, bei solchen vermeintlichen Schwalben-Versuchen im Derby ganz besonders wachsam zu sein.
Im Fokus der Debatte: KSC-Trainer Maximilian Senft gestikuliert am SpielfeldrandEin durchschaubares Psycho-Spielchen, das auch FCK-Trainer Torsten Lieberknecht aufregt. Er sprang seinem Kapitän zur Seite. Die Aussagen seines Trainerkollegen seien schlichtweg hanebüchen und faktisch überhaupt nicht korrekt gewesen.
Der klare Vorwurf aus Kaiserslautern: Senft habe den Schiedsrichter mit diesem Manöver schon vor dem Anpfiff massiv und völlig unnötig unter Druck gesetzt. Für Schiedsrichter Hempel gab es von Lieberknecht stattdessen ein riesiges Sonderlob: „Er hat das sensationell gut gemacht. Es war für den Schiedsrichter mit Sicherheit kein einfaches Spiel – auch mit den Aussagen, die mein Trainerkollege vor dem Spiel getätigt hat, die an den Haaren herbeigezogen sind. Deswegen hat er das wirklich in beide Richtungen super gemacht, super gehandelt. Da gebührt ihm ein großes Lob.“
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