French-Open-Sieger Alexander Zverev ist beim Masters-1000-Turnier in Montreal überraschend in der zweiten Runde gescheitert. Der an Nummer Eins gesetzte Hamburger verlor gegen den Niederländer Tallon Griekspoor in drei Sätzen mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6.

Vor dem Turnier sagte Zverev noch: „Es war ein gutes Jahr. Das Jahr ist noch nicht vorbei.“ In Montreal wollte sich Zverev eigentlich für die US Open warmspielen. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 30. August in New York. Das Turnier war für den Deutschen ein letzter Härtetest.

Anstelle von Zverev bekommt Griekspoor es in der dritten Runde nun mit dem Sieger der Partie zwischen dem Italiener Matteo Arnaldi und dem Ungarn Fabian Marozsan zu tun.

Boris Becker: „Ich würde mich an seiner Stelle beeilen mit den nächsten Siegen“

Der Titel in Paris und das Endspiel in Wimbledon seien Meilensteine in Zverevs Entwicklung, urteilte Tennisikone Boris Becker vor dem Turnier in Montreal in seinem Podcast mit Ex-Profi Andrea Petković. Er warnte zugleich, die Zeit dränge, soll es nicht bei einem Grand-Slam-Triumph bleiben. „Ich würde mich an seiner Stelle beeilen mit den nächsten Siegen. Er ist 29, keine 25“, sagte Becker. „Ich glaube, er kann es in dieser Form, die er hat, noch eineinhalb Jahre bis zwei Jahre fortführen.“

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