In Auto gerast – blutüberströmt sitzt der Radprofi auf der Straße
Nach einem Crash in ein Begleitfahrzeug von Tadej Pogacars Team UAE hat der Kolumbianer Einer Rubio die Tour de France aufgeben müssen. Im medizinischen Report der Tour ist zu lesen, dass der 28 Jahre alte Radprofi auf dem Weg nach Alpe d'Huez Gesichtsverletzungen erlitten habe und zum Röntgen gebracht wurde.
„Einer Rubio musste nach dem Unfall, den er beim Aufstieg zur Alpe d'Huez erlitt, mit rund 20 Stichen im Gesicht genäht werden“, teilte sein Team Movistar mit. Der Kolumbianer wurde in ein Krankenhaus in Grenoble gebracht, konnte dieses am Abend aber verlassen.
Etwa fünf Kilometer vor dem Ziel passierte der spätere Etappensieger Pogacar Rubio und kurz darauf auch dessen Begleitfahrzeug. Wenig später musste der Fahrer des Wagens eine Vollbremsung tätigen und der dahinter fahrende Rubio raste in das Auto. Dem Vernehmen nach hatte ein Fan versucht, die Straße zu überqueren, was die Vollbremsung auslöste. Das jedenfalls legen Videos der Szene nahe. Bilder zeigten Rubio nach dem Unfall blutüberströmt auf der Straße sitzen, er wurde sofort behandelt.
Etwa eine halbe Million Zuschauer soll sich an dem 13,8 Kilometer langen Schlussanstieg befunden haben. Die Organisatoren hatten große Teile der Strecke mit Gittern abgeriegelt, beidseitig waren diese allerdings nur auf den letzten Kilometern platziert worden.
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