Mertesacker zum DFB? Immer mehr Fürsprecher für „tolle Idee“
Nach Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß machen sich weitere prominente Namen für einen Spitzenposten des Weltmeisters Per Mertesacker im deutschen Fußball stark. Der 41-Jährige wird für eine verantwortliche Rolle beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gehandelt, womöglich auch in einer künftig neuen Funktion als Verschmelzung zwischen Geschäftsführer und Sportdirektor.
„Einen Per Mertesacker kann ich mir gut vorstellen. Der hat beim FC Arsenal sehr erfolgreich gearbeitet“, sagte 1990-Weltmeister Pierre Littbarski in der Talksendung „Doppelpass“ von Sport1.
Der 66-Jährige rät dazu, Jürgen Klopp als Trainer und Manager der Nationalmannschaft zu installieren – „so wie er es bei Liverpool gemacht hat“. Daneben müsse man „Leute dazuholen, die Ahnung haben, wie ich den deutschen Fußball ändern kann“.
Littbarski nannte in diesem Zusammenhang auch den Namen Miroslav Klose, der aktuell den 1. FC Nürnberg trainiert. Es gehe darum, „wieder Zug reinzubekommen“, so Littbarski. „Rudi Völler ist meiner Meinung nach nicht der richtige Mann, der sich um Trainingsinhalte kümmert.“
Auch Stefan Effenberg ist für Per Mertesacker
Mertesacker leitete zuletzt acht Jahre die Nachwuchsakademie des englischen Meisters FC Arsenal. Hoeneß hatte den Weltmeister von 2014 in der vergangenen Woche ins Gespräch gebracht. Darauf angesprochen, sagte Mertesacker als ZDF-Experte: „Ich glaube, ich bin wirklich gewachsen in den letzten Tagen, weil es natürlich super schön ist, ein positives Echo zu bekommen von den Fußballgrößen dieses Landes.“
Mertesacker machte im ZDF kürzlich zudem deutlich, dass er für einen Posten im DFB im Vergleich zu Posten in Klubs generell auf Geld verzichten würde.
Auch der frühere Bayern-Kapitän Stefan Effenberg sprach sich für den 104-maligen Nationalspieler in einer führenden DFB-Rolle aus: „Ich finde Mertesacker eine tolle Idee. Das macht Sinn. Du brauchst mehr Fachkompetenz in dem Team. Das ist ganz wichtig für den Aufbau von unten.“
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