Nach dem plötzlichen Tod des südafrikanischen Fußball-Nationalspielers Jayden Adams hat sich seine Partnerin mit bewegenden Worten an die Öffentlichkeit gewandt. „Es gibt keine Worte für den Schmerz, den ich empfinde“, erklärte Aqueelah Chloe Adendorf in einem Beitrag auf Instagram.

„Ruhe in Frieden, meine Liebe. Danke für jede Erinnerung, jedes Lachen, jede Umarmung und jeden Augenblick, den wir geteilt haben“, schrieb sie. „Du bist nicht nur die Liebe meines Lebens gewesen, sondern auch mein größter Unterstützer und mein bester Freund.“

Adams ist aus bislang ungeklärter Ursache im Alter von nur 25 Jahren gestorben. Nach Angaben der BBC hat die Polizei Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Leiche des Fußball-Profis am Samstagmorgen in einem Haus in einem Vorort von Kapstadt entdeckt wurde. Nur wenige Wochen zuvor war der Mittelfeldspieler des südafrikanischen Clubs Mamelodi Sundowns noch bei der WM in Nordamerika im Einsatz gewesen. Er stand für Südafrika in allen drei Vorrundenspielen auf dem Platz.

Beileidsbekundungen aus aller Welt

Nach Bekanntwerden des Todes von Adams hatten zahlreiche Politiker und Wegbegleiter aus Südafrika sowie Vereine aus aller Welt ihr Beileid bekundet. Auch Fifa-Boss Gianni Infantino kondolierte. Adendorf bedankte sich für die Anteilnahme: „Vielen Dank für eure liebevollen Beileidsbekundungen und Botschaften der Unterstützung. Sie bedeuten mir und Allaïa sehr viel in dieser schwierigen Zeit.“ Allaïa ist die gemeinsame Tochter des Paares.

„Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren“, hatte Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie geschrieben. Der südafrikanische Fußball habe eines seiner größten Talente verloren. Südafrika trauere an der Seite von Adams' Familie, seinen Mannschaftskollegen und Millionen Fans.

Südafrika gewinnt überraschend das letzte Gruppenspiel mit 1:0 gegen Südkorea und zieht damit in die K.-o.-Runde dieser WM ein. Die Highlights im Video.

Fifa-Präsident Gianni Infantino bekundete sein Beileid. Die Nachricht sei „unglaublich traurig“, sagte der Schweizer. Adams werde „schmerzlich vermisst werden“, erklärte Infantino.

Auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa trauerte – und das gleich aus doppeltem Grund: Wie aus einer Erklärung des Staatschefs hervorging, ist ein weiteres junges Talent des Landes, der Rugby-Spieler Luqobo Makwedini, im Alter von 20 Jahren ebenfalls gestorben. Es sei tragisch, den Verlust von zwei herausragenden jungen Talenten beklagen zu müssen, erklärte Ramaphosa.

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