Die Demokratische Republik Kongo nimmt ihren populären „Lumumba“-Fan als offiziellen Teil ihrer Delegation mit zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Reise des Anhängers wurde von den Nationalspielern gewünscht und von Verbandspräsident Félix-Antoine Tshisekedi Tshilombo genehmigt.

Der Fan heißt eigentlich Michel Nkuka und erlangte während des Afrika-Cups 2025 in Marokko größere Bekanntheit. Nkuka stand während der Spiele regungslos auf der Tribüne, imitierte das Denkmal des 1961 ermordeten Präsidenten Patrice Lumumba, das in der Hauptstadt Kinshasa steht.

Das Original in Kinshasa

Der 49-Jährige unterstützt die Nationalmannschaft auf diese Art und Weise bereits seit über zehn Jahren. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko werden für Nkuka alle Kosten durch den Staat übernommen. Zudem erhält er Hilfe bei Formalitäten wie dem Visum.

Die DR Kongo trifft bei der zweiten WM-Teilnahme nach 1974 in der Gruppe K auf Portugal (17. Juni), Kolumbien (24. Juni) und auf Usbekistan (28. Juni). Der Mannschaft werden Außenseiterchancen eingeräumt, sich für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Die Teilnahme an der Endrunde hatte man sich durch einen Sieg gegen Jamaika in den interkontinentalen Play-offs gesichert.

Die DR Kongo bekommt es bei der WM mit Cristiano Ronaldo zu tun

An diesem Dienstag wurde auch offiziell bestätigt, dass die DR Kongo bei ihrem Duell gegen Portugal auf Superstar Cristiano Ronaldo treffen wird. Der 41 Jahre alte Angreifer wird zum sechsten Mal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen. Er stehe im Aufgebot des Europameisters von 2016, wie Trainer Roberto Martínez auf einer Pressekonferenz mitteilte. Sofern sie von Verletzungen verschont bleiben, würden Ronaldo und Argentiniens Superstar Lionel Messi bei dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko die ersten Spieler mit dann sechs WM-Teilnahmen werden.

Neben Ronaldo von Al Nassr nominierte Martínez in João Félix (Al Nassr) und Rúben Neves (Al Hilal) zwei weitere Profis, die bei Klubs in Saudi-Arabien unter Vertrag stehen. Von Champions-League-Titelverteidiger Paris St. Germain sind Nuno Mendes, João Neves, Vitinha und Gonçalo Ramos dabei. Offensiv sollen Bruno Fernandes von Manchester United und Bernardo Silva von Stadtrivale City den Takt angeben.

Portugal geht klar favorisiert in die Gruppe K, in der mit Kolumbien am 28. Juni der stärkste Gegner auf Ronaldo und Co. wartet.

Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke