Nach dem Einzug von Paris St. Germain ins Finale der Champions League ist es in der französischen Hauptstadt zu Ausschreitungen gekommen. 127 Menschen wurden im Großraum Paris festgenommen, sagte Innenminister Laurent Nuñez beim Sender Europe 1. Elf Menschen seien verletzt worden, eine Person davon schwer, auch 23 Einsatzkräfte hätten leichte Blessuren erlitten.

Französische Medien berichteten, dass Fans sich nach dem 1:1 der Pariser beim FC Bayern sowohl rund um das Stadion Parc des Princes als auch bei der Prachtmeile Champs-Élysées zum Feiern aufhielten. Einige von ihnen hätten versucht, sich Zugang zur Stadtautobahn zu verschaffen. Versammlungen auf den Champs-Élysées waren eigentlich verboten worden. Die Polizei sicherte die zentrale Straße mit großem Aufgebot.

Vereinzelt setzte die Polizei demnach Tränengas ein. Bilder zeigen unter anderem Männer, die auf zerstörten Autos feiern und posieren.

Zerstörungswut in Paris

Im vergangenen Jahr war es nach dem Champions-League-Triumph von PSG in Paris zu gewaltsamen Krawallen gekommen. Randalierer plünderten Geschäfte, schlugen Fensterscheiben ein und zündeten Autos an. Damals waren 294 Menschen festgenommen worden. Von solchen Szenen ist nun nicht die Rede.

Polizisten sperren am späten Abend die Champs-Élysée

Allerdings steht die größte Partie der Saison erst noch an. Diesmal trifft der französische Spitzenklub im Endspiel der Königsklasse auf den FC Arsenal. Die Londoner hatten Atletico Madrid ausgeschaltet und peilen nun ihren ersten Triumph im wichtigsten Europapokal an. Das Finale wird am 30. Mai in Budapest ausgetragen.

„Wir haben allen gezeigt, dass wir schönen Fußball spielen, aber auch kämpfen und leiden können“, sagte Trainer Luis Enrique in München. Dass Arsenal in dieser Champions-League-Saison noch keines der bislang 14 Spiele verloren hat, schrecke den Spanier nicht: „Ich habe dermaßenes Vertrauen in meine Mannschaft.“

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