Schiedsrichter Felix Zwayer ist von der Fifa für die Fußball-Weltmeisterschaft nominiert worden. Der 44-Jährige aus Berlin ist der einzige Deutsche im 52-köpfigen Aufgebot des Weltverbands für die Leitung der WM-Spiele in den USA, Mexiko und Kanada.

Für Zwayer ist es eine Premiere. Der Bundesliga-Schiedsrichter pfiff bereits bei der Europameisterschaft 2024, der Klub-WM, internationalen Junioren-Turnieren und beim Europa-League-Finale 2025. Auf der größtmöglichen Bühne war er aber noch nicht aktiv.

Als Assistenten stehen aus Deutschland Christian Dietz und Robert Kempter im Aufgebot. Als Videoschiedsrichter ist Bastian Dankert dabei. Anders als beim Turnier in Katar vor vier Jahren und der Heim-WM 2024 ist Daniel Siebert diesmal nicht dabei. Auch in den Top-Nationen Frankreich, Italien oder Spanien gab es Absagen. Alle diese Nationen stellen jeweils nur einen Schiedsrichter. Aus Brasilien und Argentinien dürfen hingegen je drei Unparteiische zum Turnier.

Sechs Frauen im Fifa-Aufgebot

Insgesamt nominierte die Fifa 52 Schiedsrichter, 88 Schiedsrichterassistenten und 30 Video-Spieloffizielle für das XXL-Turnier vom 11. Juni bis zum 19. Juli. Weil erstmals 48 Mannschaften dabei und 104 Partien geplant sind, ist es das größte Schiedsrichteraufgebot einer WM.

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Die allermeisten Nominierten aus 50 Mitgliedsverbänden sind Männer. Sechs Frauen sind dabei, darunter Katia Garcia aus Mexiko aber nur eine Hauptschiedsrichterin. „Mit dem Aufgebot von sechs Frauen setzen wir den vor vier Jahren in Katar begonnenen Trend fort, um Frauen im Schiedsrichterwesen noch stärker zu fördern“, sagte der Fifa-Schiedsrichterdirektor Pierluigi Collina dazu.

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