Türkei und Schweden zittern sich zur WM, Polen nicht dabei
In Europa wurden in vier spannenden Duellen die letzten Startplätze für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada vergeben. Zumindest die Türkei und Schweden konnten nach 90 Minuten jubeln und sind bei dem Turnier ab dem 11. Juni dabei.
Die Play-off-Spiele zwischen Bosnien-Herzegowina und Italien sowie Tschechien und Dänemark gingen in die Verlängerung. Der deutsche Trainer Franco Foda und Starstürmer Robert Lewandowski werden die Fußball-WM in diesem Sommer hingegen verpassen.
Kosovo verpasst WM-Premiere knapp
Foda und Außenseiter Kosovo verloren mit 0:1 (0:0) gegen die Türkei und schrammten damit knapp an der sensationellen ersten Teilnahme vorbei. Ebenfalls nicht in Amerika vertreten ist Lewandowski, dessen Polen mit 2:3 (1:2) bei den Schweden verloren.
Foda und die Kosovaren erspielten sich in einer hitzigen und emotionalen Partie zahlreiche Chancen, belohnten sich aber fünf Tage nach dem spektakulären 4:3-Sieg in der Slowakei nicht für den großen Aufwand.
Das Team mit Hoffenheims Stürmer Fisnik Asllani unterlag der Türkei nach einem Treffer von Kerem Aktürkoglu (53.). Für die Türkei ist es nach 1954 und 2002 die dritte WM-Teilnahme. In Gruppe D geht es neben Gastgeber USA auch gegen Australien und Paraguay.
Gyökeres mit entscheidendem Tor gegen Polen
In der spektakulärsten Partie des Abends setzte sich Schweden dank Treffern von Anthony Elanga (20.), Gustaf Lagerbielke (44.) und Viktor Gyökeres (88.) durch. Für Polen waren die Tore von Nicola Zalewski (33.) und Karol Swiderski (55.) nicht genug. Der 37 Jahre alte Lewandowski hat damit seine möglicherweise letzte Chance auf eine WM-Teilnahme verspielt. Gyökeres hatte bereits im Halbfinale drei Treffer erzielt.
Für die Schweden geht es in der WM-Gruppe F gegen die Niederlande, Japan und Tunesien. Vor vier Jahren hatte es bereits das Playoff-Duell zwischen den Schweden und den Polen gegeben - damals setzten sich Lewandowski und Co. durch.
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Neben der deutschen Nationalmannschaft und Europameister Spanien hatten sich auch Belgien, England, Frankreich, Portugal, Kroatien, Norwegen, Schottland, Österreich, die Niederlande und die Schweiz als europäische Vertreter auf dem direkten Weg qualifiziert.
Deutschland bekommt es in der Vorrundenstaffel E mit Ecuador, der Elfenbeinküste und WM-Debütant Curaçao zu tun. Im März-Fenster hat das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann beide Testspiele gewonnen. Auf das spektakuläre 4:3 in der Schweiz folgte ein 2:1-Heimsieg gegen Ghana.
Die zwei letzten der 48 Teilnehmer werden erst in der Nacht ermittelt. Um 23 Uhr trifft Jamaika auf die Demokratische Republik Kongo, am frühen Mittwochmorgen (5 Uhr) duellieren sich der Irak und Bolivien.
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