Sie hat es geschafft – US-Rodlerin hat langersehntes Erotik-Date im Spa-Bereich
Es ist nicht übertrieben, wenn man Sophia Kirkby als Suchende bezeichnet. Schon bevor die Winterspiele in Italien begannen, hatte die US-Rodlerin angekündigt, unbedingt einen Mann für Schäferstündchen bei Olympia finden zu wollen.
Als dann das olympische Feuer entzündet wurde, war auch die 24 Jahre alte New Yorkerin wie entflammt. Kein Tag verging seitdem, an dem sie nicht via Instagram wissen ließ, dass sie einen Mann finden wolle. Den scheint sie nun gefunden zu haben. Amore am Valentinstag, wie passend.
Die selbsternannte „Olympia-Bachelorette“ legt jedenfalls mit ihren Dates jetzt richtig los. Kirkby hat sich mit einem Foto aus dem Spa-Bereich von ihrem ersten Flirt gemeldet. „Mein erstes Date am Valentinstag ist ein Spa-Date“, berichtete sie bei Instagram.
„In den nächsten vier Stunden mache ich Regeneration – auf die einzige Art, die ich kenne: Spa, Sauna und danach ein Kältebad nach dieser Wettkampfwoche.“ Tatsächlich gab es dann wenig später auch ein erstes Bild aus dem Spa, dass den Eindruck erweckte, dass Kirkby leicht bekleidet und nicht alleine entspannte. Mit wem es war, verriet sie nicht. Die auffälligen Tattoos auf dem linken Bein des Auserwählten schränken den Kreis aber extrem ein.
Schon nach drei Tagen bei Olympia habe sie über 600 Nachrichten auf ihrem Handy gehabt, berichtete Kirkby. Sie „schätze das sehr“, erzählte sie. „Es gibt einige interessante Jungs da draußen. Ich habe begonnen, einigen von ihnen zurückzuschreiben“, sagte sie vor wenigen Tagen. Eine erste Auswahl scheint sie nun getroffen zu haben. Schon am Freitag soll sie sich ihren Angaben nach zu einer Verabredung getroffen haben.
Vor Olympia hatte Kirkby bereits mit forschen Ankündigungen zu ihren Date-Plänen nach den Wettkämpfen für Aufsehen gesorgt und sich dabei selbst als „begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf“ bezeichnet: „Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympiateilnehmerin während der Spiele mitzuerleben.“
„Beim Rodeln kenne ich schon alle“, berichtet Kirkby
Kirkby ging bei ihren Plänen durchaus systematisch vor. „Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor“, sagte die US-Rodlerin. Wenn sie also keine Olympiateilnehmer finde, „bin ich sehr offen für Dates mit Fans“, betonte Kirkby, die auch als „Pin-Königin“ im olympischen Dorf unterwegs ist: Sie entwirft, töpfert und bemalt ihre eigenen Keramik-Pins, um diese im olympischen Dorf zu tauschen. Das Töpfern begann für sie als kreatives Ventil „und Therapie“, wie sie sagte, besonders um den Verlust ihres Vaters zu verarbeiten.
Die US-Amerikanerin, die 2022 und 2024 bei der WM Bronze im Doppelsitzer holte, hatte in der ersten Olympia-Woche im Doppelsitzer- und im Teamstaffel-Wettbewerb jeweils den fünften Platz belegt. Jetzt geht es nur noch um den Platz an ihrer Seite – zumindest vorübergehend.
Auch die deutsche Bob-Fahrerin Lisa Buckwitz, die ihre Wettkämpfe noch vor sich hat, stimmte sich auf den Valentinstag ein. Die Zweierbob-Olympiasiegerin von 2018, die sich auch durch eine Zusammenarbeit mit der Erotik-Plattform OnlyFans finanziert, postete zu ihren Worten „Morgen ist Valentinstag“ am Freitagabend ein freizügiges Foto bei Instagram.
Gratis-Kondome im olympischen Dorf sind allesamt vergriffen
Passend dazu machte bereits am Freitag eine Meldung die Runde, wonach die ausgegebenen Gratis-Kondome im olympischen Dorf ausgegangen seien, wie die italienische Tageszeitung „La Stampa“ berichtete. Der hohe Verbrauch an Präservativen amüsiert auch die Athletinnen und Athleten – und das Internationale Olympische Komitee.
„Das Klischee ist, dass der Valentinstag im olympischen Dorf im vollen Gange ist“, sagte IOC-Sprecher Mark Adams mit einem Augenzwinkern. „Es ist die Regel 62 der Olympischen Charta, dass es eine Kondomstory geben muss.“ Bei jeder Ausgabe der Olympischen Spiele sind die Gratis-Kondome wieder ein großes Thema.
Unklar ist, ob es Nachschub geben wird. „Schneller, höher, weiter - gemeinsam“, zitierte Adams das olympische Motto. „10.000 wurden benutzt, 2800 Athleten - man kann es sich ausrechnen.“
Eine Theorie, wie es dazu kommen konnte, äußerte die Skirennfahrerin Mialitiana Clerc aus Madagaskar, die aus Cortina zugeschaltet bei der gleichen Pressekonferenz Fragen beantwortete. „Als ich es auf Instagram gesehen habe, war es sehr, sehr witzig“, sagte sie. „Ich war nicht so sehr schockiert, ich weiß, dass viele Menschen bei Winterspielen Kondome nutzen.“
Clerc erinnerte sich an die Spiele von Peking vor vier Jahren. „Es gab Kartons mit Kondomen am Eingang eines jeden Gebäudes“, sagte sie. Diese seien jeden Tag aufs Neue wieder leer gewesen. Zum ersten Mal lagen 1988 bei den Sommerspielen im südkoreanischen Seoul Kondome für die Athletinnen und Athleten parat. Bei den Spielen 2024 in Paris sollen es etwa 300.000 gewesen sein.
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