Ausgemusterter Timo Werner vor Wechsel nach Kalifornien
Timo Werner, der 2023 sein bislang letztes Länderspiel bestritt, steht vor einem Wechsel in die Major League Soccer. Das berichten US-Medien. Der Profi von RB Leipzig und die San José Earthquakes aus dem US-Bundesstaat Kalifornien seien sich fast einig, schreibt „The Athletic“. Der 29 Jahre alte Angreifer soll demnach zum Topverdiener der Mannschaft werden. In Leipzig soll er zehn Millionen Euro brutto bekommen und dürfte damit zu den Bestverdienern zählen.
Die Saisonvorbereitung in der MLS beginnt bei den meisten Teams in den kommenden beiden Wochen. Werner könnte bei einem Abschied aus Leipzig also die komplette MLS-Saison spielen und käme nicht wie zuletzt Thomas Müller (Vancouver Whitecaps) oder im Jahr zuvor Marco Reus (Los Angeles Galaxy) während der laufenden Saison.
Kaum Spielminuten bei RB
Werner kommt auf bislang 57 Länderspiele. Bei RB Leipzig spielt der ehemalige Star-Spieler der Mannschaft keine Rolle unter Trainer Ole Werner und hat in dieser Saison lediglich 13 Minuten auf dem Feld gestanden. Dabei galt Werner einst mal großer Hoffnungsträger im deutschen Sturm. Als er im Januar 2024 auf Leihbasis zu Tottenham Hotspur wechselte, war das Ziel damals klar: Nach einer unbefriedigenden Zeit bei RB Leipzig musste ein Neustart her. Für Werner war es „die Chance, wieder auf Topniveau zu zeigen, was in mir steckt", wie er damals bei seiner Vorstellung sagte.
Doch Werner startete – auch verletzungsbedingt – bei Tottenham nicht durch. In der Spielzeit 2024/25 kam er auf lediglich 18 Einsätze in der Premier League. Er spielte insgesamt 508 Minuten und bereitete drei Treffer vor. Ein Tor erzielte er nicht.
Der Schwabe war im Sommer bereits mit einem Wechsel zum MLS-Schwesterverein New York Red Bulls in Verbindung gebracht worden. Nun also San José. Trainer der Earthquakes ist seit einem Jahr der ehemalige US-Nationaltrainer Bruce Arena. Der Klub zählt zwar zu den Gründungsmitgliedern, aber nicht zur Elite der MLS. Eine Meisterschaft konnte San José bisher nicht gewinnen, in den vergangenen beiden Saisons wurden gar die Play-offs verpasst.
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