Sieben Spiele ohne Sieg – Kölns Trainer fällt beim Anhang in Ungnade
Es ist lange her, dass sie Grund zum Jubeln hatten. Seit dem 2. November, als Mitaufsteiger HSV 4:1 geschlagen wurde, ist der 1. FC Köln in der 1. Bundesliga nun schon ohne Erfolg. In Heidenheim am Samstag reichte er erneut nicht zu einem Sieg.
Nach dem siebten sieglosen Spiel in Serie aber steht Trainer Lukas Kwasniok bei einem Teil der Anhänger offenbar in der Kritik. Als das 2:2 (1:2) beim Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim beendet war, war bei den Kölner Fans ein Banner platziert worden, das sich gegen den Coach richtete. In großen Druckbuchstaben war dort „KWASNI YOK“ zu lesen. „Yok“ kann aus dem Türkischen ins Deutsche mit „Nein“ übersetzt werden.
„Ich nehme das jetzt zur Kenntnis“, sagt Kwasniok
„Ich habe es nicht wahrgenommen, aber ich wurde darüber informiert, dass es da etwas gab“, antwortete Kwasniok bei der Pressekonferenz nach dem Spiel auf eine entsprechende Frage. „Ich weiß jetzt nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme das jetzt zur Kenntnis. Wir versuchen, da irgendwie in Kommunikation zu treten, was in irgendwelcher Form Thema ist“, erklärte der 44-Jährige: „Ich kann nur mit Leistungen und Punkten vorangehen, aber das ist eben der 1. FC Köln. Da ist alles etwas dynamischer.“
Die Kölner, die noch immer von ihrem erfolgreichen Saisonstart zehren, empfangen daheim am kommenden Mittwoch den FC Bayern München.
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Füihn sei eins wichtig, sagte Kwasniok, „und zwar die Performance der Jungs auf dem Platz. Ich habe hier eine absolute Einheit gesehen: Trainer, Trainer-Team, Mannschaft. Das ist das, was ich beeinflussen kann“, sagte Kwasniok und verband beim Blick in die Zukunft dann noch die Hoffnung, „dass man vielleicht die Bayern ärgern kann.“ Die Münchener sind am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) der Gegner, am kommenden Samstag (15.30 Uhr, ebenfalls im Sport-Ticker der WELT) ist der Druck gegen den Tabellenletzten Mainz jedoch größer als gegen die Bayern.
Nach einem Pausen-Rückstand rettete immerhin das erst zur Halbzeit eingewechselte Toptalent Said El Mala den Kölnern das Remis (48. Minute). In der ersten Hälfte waren die Heidenheimer dank eines Traumtors von Marvin Pieringer (15.) und Julian Niehues (26.) zweimal in Führung gegangen. Eric Martel hatte das zwischenzeitliche 1:1 erzielt (18.).
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