Nach dem Break zertrümmert Zverev völlig frustriert seinen Schläger
Alexander Zverev und Co. droht beim United Cup das frühe Aus. Nach dem klaren 0:3 gegen Polen in Sydney ist das deutsche Tennis-Team von den Ergebnissen in den anderen Gruppen abhängig, ob es doch noch den Sprung ins Viertelfinale schafft. Neben den drei Gruppensiegern kommt bei dem Turnier in Australien auch noch der beste Gruppenzweite weiter. Deutschland hatte zum Auftakt 3:0 gegen die Niederlande gewonnen.
Gegen Polen verlor Zverev sein Einzel gegen den aufschlagstarken Hubert Hurkacz mit 3:6, 4:6 und kassierte damit seine erste Niederlage dieser noch jungen Saison. Danach musste sich Eva Lys trotz einer starken Leistung der Weltranglisten-Zweiten Iga Swiatek mit 6:3, 3:6, 4:6 geschlagen geben.
Im abschließenden Mixed-Doppel verlor Zverev dann auch noch an der Seite von Laura Siegemund gegen das polnische Duo Katarzyna Kawa und Jan Zielinski mit 6:7 (6:8), 3:6 und verspielte damit leichtfertig eine bessere Ausgangslage. Bei einem Sieg gegen Polen wäre das deutsche Team sicher in der Runde der besten Acht gewesen – in Perth werden in drei Gruppen weitere vier Plätze ausgespielt. Nun heißt es abzuwarten.
Zverev konnte gegen Hurkacz nicht an seine ordentliche Leistung vom Sonntag gegen den Niederländer Tallon Griekspoor anknüpfen. Gegen die starken Aufschläge des Polen fand der Weltranglisten-Dritte kein Mittel und zertrümmerte völlig frustriert nach dem Break zum 3:4 im zweiten Satz einen Schläger.
Hurkacz war nach einer Pause von mehr als einem halben Jahr wegen einer Knieoperation zurückgekehrt, zeigte aber keine Anlaufschwierigkeiten und servierte 21 Asse. Zverev konnte sich in der kompletten Partie nur eine Breakchance erarbeiten und musste sich nach 82 Minuten geschlagen geben. Schnell verschwand er mit der Tasche über der Schulter in der Kabine.
Lys spielt stark, aber belohnt sich nicht
Lys zeigte danach gegen Swiatek eine ganz starke Leistung. Obwohl die 23-Jährige am Knie bandagiert war, verlangte sie der sechsmaligen Grand-Slam-Turniersiegerin alles ab. Nach 52 Minuten holte sich Lys den ersten Satz und schrie ihre Freude heraus. Auch im zweiten Durchgang überzeugte sie mit druckvollem und mutigem Spiel. Allerdings steigerte sich Swiatek nun und schaffte nach 1:36 Stunden den Satzausgleich.
Im dritten Satz ging es dann weiter hin und her. Lys kam nach einem frühen Aufschlagverlust noch einmal zurück und hatte beim Stand von 3:3 sogar zwei weitere Breakchancen. Doch Swiatek bewies Nervenstärke, hielt ihr Service und nutzte etwas später nach fast zweieinhalb Stunden ihren ersten Matchball.
Im Mixed zeigten Zverev und Siegemund dann eine schwache Leistung. Vor allem dem Weltranglisten-Dritten unterliefen einige unnötige Fehler.
Zverev und Lys nutzen die Veranstaltung als Vorbereitung auf die Australian Open in Melbourne. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar. Im vergangenen Jahr hatte Zverev in Melbourne im Finale gestanden, wo er sich dem Italiener Jannik Sinner geschlagen geben musste.
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