Mitten im WM-Finale klebt plötzlich Blut am Dartboard
Es war nur ein kleiner roter Fleck – und doch sorgte er für eine Unterbrechung des WM-Finales der Darts-WM. Im sechsten Satz des Spiels zwischen Luke Littler und Gian van Veen hatte sich der Niederländer offenbar an der Hand verletzt. Er blutete und strich das Blut beim Herausnehmen der Pfeile am Board ab. Plötzlich klebte es an der Scheibe. Genauer gesagt: Im weißen Feld, das zur Zahl Fünf gehörte. Dort war es deutlich für die Zuschauer – und sicherlich auch für beide Spieler – zu sehen.
„Luke könnte fragen, um das Board austauschen zu lassen“, sagte Ex-Profi Wayne Mardle im englischen Fernsehen. „Er verpasst die Triple-20 doch nicht so deutlich“, scherzte sein Co-Kommentator, der dreifache Weltmeister John Part. „Aber du kannst es sehen“, machte Mardle klar.
Littler ließ sich von dem roten Fleck aber nicht beirren und spielte den Satz zur zwischenzeitlichen 5:1-Führung zu seinen Gunsten herunter. Erst danach wurde er von Schiedsrichter George Noble, der seine PDC-Karriere mit dem Spiel beendete, auf eine kurze Pause hingewiesen. Ein Mitarbeiter der PDC betrat die Bühne, um das Board auszutauschen. Beide Profis mussten vor dem Publikum einige Momente auf die Fortsetzung des Spiels warten. Van Veen deutete dabei auf die Finger seiner linken Hand.
Da van Veen mit rechts spielt, behinderte es sein Spiel wohl nicht. Littler hatte er dennoch nichts entgegenzusetzen. Der 18-jährige Engländer verteidigte seinen Titel mit einem 7:1 locker.
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