Wenige Stunden vor dem Stadtderby gegen den FC St. Pauli hat der Hamburger SV die Verpflichtung seines Wunschverteidigers Luka Vuskovic perfekt gemacht. Der jüngere Bruder des wegen Dopings gesperrten HSV-Profis Mario Vuskovic wird für eine Saison ohne Kaufoption vom englischen Premier-League-Klub Tottenham Hotspur ausgeliehen.

„Wir haben uns in den vergangenen Wochen besonders intensiv um Luka bemüht“, sagte HSV-Vorstand Stefan Kuntz. „Er hat durch Mario bereits eine enge Bindung zum Verein und zur Stadt entwickelt. Darauf wollen wir aufbauen.“

Vuskovic schließt beim Bundesliga-Rückkehrer nicht nur eine Kaderlücke in der Abwehr. Dieser Transfer hat auch eine emotionale Komponente. Denn HSV-Spieler, -Fans und -Offizielle zeigen eine starke Solidarität mit dem fünf Jahre älteren Mario Vuskovic.

Mario Vuskovic beteuert seine Unschuld

Dieser wurde 2022 positiv auf das verbotene Blutdopingmittel EPO getestet und ist nach diversen Sportgerichtsverfahren noch bis 2026 gesperrt. Vuskovic selbst wie auch der gesamte Verein beteuern immer wieder seine Unschuld.

„Ich konnte es kaum abwarten, hierherzukommen. Es ist für mich etwas Besonderes, für den HSV zu spielen, da mein Bruder schon hier gespielt hat und mir ganz viel über den Klub erzählt hat“, sagte Luka Vuskovic.

Der Innenverteidiger debütierte bereits mit 16 Jahren als jüngster Spieler jemals in der ersten kroatischen Liga und mit 18 in der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft. Er erhält beim HSV die Rückennummer 44, die auch sein Bruder bis zu seiner Sperre trug.

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