DFB-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält den bevorstehenden Wechsel des Stuttgarters Nick Woltemade zu Newcastle United für eine gute Entscheidung. „Woltemade ist nun in der besten Liga der Welt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Newcastle knapp 90 Mio. zahlt und den Spieler dann auf die Bank setzt. Ich glaube, dass Woltemade mit seiner Statur gut in die Premier League passt. Dort muss er sich nun durchsetzen“, sagte Matthäus der „Bild“.

Der 23 Jahre alte Nationalstürmer soll laut Medienberichten für eine Ablöse von 85 Millionen Euro plus möglichen Bonuszahlungen in Höhe von fünf Millionen Euro zum Champions-League-Teilnehmer aus der Premier League wechseln. „Kurz vor Schließung der Sommer-Transferperiode ist dem VfB Stuttgart das Angebot eines europäischen Clubs für einen sofortigen Transfer von Nick Woltemade zugegangen“, teilte der DFB-Pokalsieger am Donnerstag mit. Aufgrund der „Rahmenbedingungen dieses Angebots“ sei der Torjäger für entsprechende Gespräche vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt.

Der Führungsetage des VfB gratulierte Matthäus. „Man kann die Führungsetage des VfB nur loben. Sie haben alles richtig gemacht in einem sehr schwierigen, hitzigen Transferfenster“, sagte der Sky-Experte. „Ein toller Deal, Kompliment an den VfB, dass man so lange knallhart geblieben ist. Das zeigt den Zusammenhalt in der Führung. Nun hat man auch das nötige Kleingeld, sich umzusehen.“

„Er kann dort sehr viel mehr verdienen“

Zuvor hatte der FC Bayern wochenlang vergeblich versucht, Woltemade zu verpflichten. „Aus Woltemades Sicht muss man die Situation und den Wechsel verstehen. Er kann dort sehr viel mehr verdienen. Und Bayern war nicht bereit, genug Geld auf den Tisch zu legen. Anders als bei Luis Diaz beispielsweise“, so der 64-jährige Matthäus.

Auch für die Nationalelf sei der Wechsel laut Matthäus nicht schlecht. „Julian Nagelsmann kann sich nicht wie bei Sané beschweren, dass Woltemade in eine Liga mit niedrigerem Niveau als die Bundesliga wechselt.“ Der Bundestrainer hatte jüngst auf eine Nominierung von Leroy Sané für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele verzichtet. Der Ex-Bayern-Stürmer müsse sich jetzt in der Türkei beweisen, hatte Nagelsmann betont.

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