Alle Daten und Grafiken zu den Wahlen in den USA
Millionen Bürger in den USA sind aufgerufen, Abgeordnete für das Repräsentantenhaus und Senatoren zu wählen. Bei den Parlamentswahlen werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 der 100 Senatssitze neu bestimmt.
Die ersten Wahllokale schließen um Mitternacht MEZ. Die letzten schließen am Mittwoch im nordwestlichen Bundesstaat Alaska zwischen 06.00 Uhr und 07.00 Uhr MEZ.
Nach Schließung der Wahllokale geben die großen US-Sender am Abend – in Deutschland in der Nacht zum Mittwoch – die ersten Ergebnisse bekannt. Sollten die Demokraten eine deutliche Mehrheit im Repräsentantenhaus gewinnen, dürften US-Medien das im Verlauf der Nacht oder am Morgen verkünden. Es ist theoretisch aber auch möglich, dass dies in der Wahlnacht noch nicht geschieht, weil das Rennen insgesamt so eng ausfällt, dass es auf jedes oder fast jedes Abgeordnetenmandat ankommt.
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Umfragen zufolge können sich die oppositionellen US-Demokraten mindestens für das Repräsentantenhaus gute Chancen ausrechnen. Die Republikaner verfügen hier bislang über 218 Sitze, die Demokraten über 214. Die absolute Mehrheit liegt bei 218 Sitzen. Die Demokraten müssen also mindestens vier Sitze dazugewinnen, um der Partei von US-Präsident Donald Trump die Kontrolle im Unterhaus abzunehmen.
Die Wahl-Webseite „270toWin“ erwartete vor Beginn der Abstimmung, dass die US-Demokraten 220 und die Republikaner 196 sichere Sitze erhalten.
Midterms 2026: Die Ergebnisse im Repräsentantenhaus
Im Senat führen die Republikaner bislang mit 53 zu 47 Sitzen. Für den Senat sind zuverlässige Prognosen schwieriger. Die US-Demokraten müssen ihre Sitze verteidigen und zudem vier Sitze erobern, die bisher von Republikanern gehalten werden. Dazu müssen sie sich in Bundesstaaten durchsetzen, in denen Trump 2024 bei der Präsidentschaftswahl zweistellige Vorsprünge verbuchte.
Die Wahl-Webseite „Real Clear Politics“ rechnete vor Beginn der Abstimmung, dass die Demokraten 47 Sitze und die Republikaner 44 Sitze erhalten könnten. Bei den restlichen Senatssitzen war das Rennen zu eng, um eine Vorhersage zu treffen.
Midterms 2026: Die Ergebnisse im US-Senat
Nicht in allen Bundesstaaten stehen Senatssitze zur Wahl. Besonders enge Rennen werden laut „Real Clear Politics“ in Alaska, Texas, Kansas, Nebraska, Iowa, Michigan, Ohio, South Carolina und Maine erwartet.
Midterms 2026: Senatswahl nach Bundesstaaten
Insgesamt 250 Millionen Wähler sind in den USA aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Mehr als 57 Millionen von ihnen haben schon vor dem eigentlichen Wahltag per Briefwahl oder vorzeitiger Stimmabgabe abgestimmt.
Der Wahlkampf war extrem kostspielig, mehr als elf Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro) wurden mobilisiert. Allein der Tech-Milliardär und Trump-Unterstützer Elon Musk spendete Medienberichten zufolge im November 276 Millionen Dollar (247 Millionen Euro) an Organisationen, die republikanische Kandidaten unterstützten.
Neu gewählt werden auch die Gouverneure in 36 Bundesstaaten. In Kalifornien wird zudem über eine Reichensteuer abgestimmt, in Idaho und drei weiteren Bundesstaaten entscheiden die Bürger über Abtreibungsregeln.
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