Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fällt die Union in der aktuellen Insa-Umfrage zum ersten Mal seit fast fünf Jahren unter die Marke von 20 Prozent.

Würde an diesem Sonntag ein neuer Bundestag gewählt, käme die CDU/CSU unter Bundeskanzler Friedrich Merz nur noch auf 19,5 Prozent. Sie verliert zur letzten Umfrage einen Prozentpunkt.

Stärkste Kraft bleibt die AfD. Sie verharrt unverändert bei 29 Prozent. Durch den Verlust der Union liegt die Partei nun 9,5 Prozentpunkte vor CDU/CSU. Einen größeren Vorsprung der AfD gab es in dieser Umfrage noch nie.

Die SPD verbessert sich leicht um 0,5 Punkte auf 12,5 Prozent. Gemeinsam kommen die aktuellen Koalitionen damit auf nur 32 Prozent. Für eine Kanzlermehrheit wäre das deutlich zu wenig. Nur gemeinsam mit den Grünen wäre eine Mehrheit möglich.

Denn die Grünen bleiben unverändert bei 13,5 Prozent. Auch die Linke hält ihren Wert von 10,5 Prozent. Die FDP kommt erneut auf 4,5 Prozent und bleibt damit unter der Fünfprozenthürde.

Das BSW wird in der aktuellen Umfrage mit 4 Prozent ausgewiesen und legt 0,5 Prozentpunkte hinzu. Die sonstigen Parteien kommen unverändert auf 6,5 Prozent.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • AfD: 29 Prozent (+/-0)
  • CDU/CSU: 19,5 Prozent (-1 Punkt)
  • Grüne: 13,5 Prozent (+/-0)
  • SPD: 12,5 Prozent (+0,5 Punkte)
  • Linke: 10,5 Prozent (+/-0)
  • FDP: 4,5 Prozent (+/-0)
  • BSW: 4 Prozent (+0,5)
  • Sonstige: 6,5 Prozent (+/-0)

Für die aktuelle Online-Befragung wurden nach Angaben von Insa vom 4. bis 7. September 2026 insgesamt 2010 Personen befragt. Die Union erreichte bei Insa im Oktober 2021 mit 18,5 Prozent ihr Allzeittief.

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