Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und fünf Wochen vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern setzen Union und SPD im Bund ihren Negativtrend in den Umfragen fort. Im aktuellen Insa-Sonntagstrend für die „Bild“-Zeitung fällt die Union um einen Prozentpunkt auf 20 Prozent und erreicht damit laut Institut ihren niedrigsten Wert seit Oktober 2021.

Gegenüber dem Bundestagswahlergebnis von Februar 2025 liegt sie damit 8,5 Prozentpunkte zurück. Die AfD kommt unverändert auf 28 Prozent und baut ihren Vorsprung auf die Union auf acht Prozentpunkte aus.

Die SPD verharrt bei 12 Prozent. Die Linke legt dagegen um einen Punkt zu und erreicht ebenfalls 12 Prozent. Die Grünen kommen auf 13 Prozent. Zusammen erzielen CDU/CSU und SPD nur noch 32 Prozent. AfD und Linke würden inzwischen 40 Prozent der Befragten wählen. Die FDP käme mit 5 Prozent knapp ins Parlament.

Die Werte:

  • AfD 28 Prozent (+/-0)
  • CDU/CSU 20 Prozent (-1 Punkt)
  • Grüne 13 Prozent (+/-0)
  • SPD 12 Prozent (+/-0)
  • Linke 12 Prozent (+1 Punkt)
  • FDP 5 Prozent (+/- o)
  • BSW 3 Prozent (+/- 0)

Auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Bundesregierung bleibt niedrig. Nach den Insa-Daten sind 78 Prozent der Befragten mit der Arbeit des Kanzlers unzufrieden, 16 Prozent zufrieden. Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung erreicht demnach ebenfalls einen Höchstwert.

Insa-Chef Hermann Binkert sagte der „Bild“-Zeitung, nur noch jeder Sechste sei mit der Arbeit von Kanzler und Bundesregierung zufrieden. Die Unterstützung sei so gering und die Ablehnung so hoch wie noch nie. Der Trend lasse sich „wahrscheinlich nicht mehr drehen“, weil selbst die verbliebenen Wähler der Regierungsparteien mehrheitlich nicht mehr hinter der Bundesregierung stünden.

Für die Landtagswahl in Berlin am 20. September liegt die CDU knapp vorn. Sie kommt laut Insa auf 20 Prozent und die Linke auf 19 Prozent. Dahinter folgen die AfD mit 17 Prozent, die Grünen mit 16 Prozent und die SPD mit 15 Prozent. FDP und BSW würden mit je 3 Prozent nicht ins Landesparlament einziehen, sonstige Parteien kommen auf zusammen 7 Prozent.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke