Im neuen Insa-Sonntagstrend erreicht die AfD einen Rekordwert, während die Union weiter absackt. In der Umfrage kommt die AfD auf 29 Prozent. Die Union hingegen erreicht dort nur noch 22 Prozent. Auch der Rückstand der Union von sieben Prozentpunkten ist bei dem Meinungsforschungsinstitut ein neuer Rekordwert.

Die Werte markieren den aktuellsten Stand einer Entwicklung, die bereits länger andauert. Mitte April stand die Union bei Insa noch bei 25 Prozent, die AfD bei 26. Noch einen Monat früher lagen CDU/CSU sogar noch leicht in Führung. Die Kanzlerpartei steht jedoch unter anderem wegen einer lang anhaltenden Wirtschaftskrise, trüben Aussichten und internen Streitereien mit dem Koalitionspartner SPD unter Druck.

Zusammengerechnet kommt die schwarz-rote Koalition in der aktuellen Umfrage nur noch auf 34 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hatten Union und SPD noch fast 45 Prozent der Zweitstimmen bekommen.

Die SPD musste in der aktuellen Insa-Umfrage ebenfalls einen Prozentpunkt lassen und kommt nun auf 12 Prozent. Damit werden die Sozialdemokraten von den Grünen überholt, die es derzeit auf 14 Prozent schaffen. Auch Linke, FDP und BSW verlieren leicht. 1,5 Prozentpunkte gewinnen hingegen die nicht einzeln ausgewiesenen sonstigen Parteien hinzu, die nun auf sieben Prozent kommen.

Die Umfragewerte im Überblick

Union: 22 Prozent (-1 Prozentpunkt)

AfD: 29 Prozent (+1)

SPD: 12 Prozent (-1)

Grüne: 14 Prozent (+1,5)

Linke: 10 Prozent (-1)

FDP: 3 Prozent (-0,5)

BSW: 3 Prozent (-0,5)

Sonstige: 7 Prozent (+1,5)

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Grundsätzlich spiegeln sie nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

Insa zufolge ist diese Umfrage sowohl online als auch telefonisch durchgeführt worden. Befragt wurden demnach 1203 Menschen, die maximale Fehlertoleranz liegt laut dem Meinungsforschungsinstitut bei 2,9 Prozentpunkten.

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