Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine neigt sich dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge dem Ende zu. Putin brachte am Samstag in Moskau zudem den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder als möglichen Vermittler für Gespräche zwischen Russland und der Europäischen Union ins Gespräch.

„Ich glaube, dass die Angelegenheit sich dem Ende zuneigt“, sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach der Siegesparade zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau. Er erklärte zudem, der slowakische Ministerpräsident ‌Robert Fico habe ihm gesagt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem persönlichen Treffen bereit sei. Man könne sich in einem Drittland treffen, sagte Putin. Voraussetzung sei aber, dass es vorher eine belastbare Friedensvereinbarung gebe.

Berichte über eine Botschaft Selenskyjs, die der slowakische Regierungschef Robert Fico überbracht haben wollte, tat Putin als unwahr ab. „Es gab keine persönliche Botschaft.“ Fico habe lediglich von Selenskyjs Gesprächsbereitschaft berichtet. „Aber das hören wir nicht zum ersten Mal.“

Auf die Frage, ob er zu Gesprächen mit den Europäern ‌bereit sei, sagte Putin, die für ihn bevorzugte Person eines Vermittlers sei der ehemalige deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder. Der Kreml hat jüngst erklärt, es sei Sache der europäischen Regierungen, den ersten Schritt zu tun, da sie es gewesen seien, die 2022 ‌nach dem Beginn des Krieges ‌in der Ukraine den Kontakt zu Moskau abgebrochen hatten.

Der Kremlchef warf Europa vor, den Konflikt in der Ukraine verschärfen zu wollen. Allerdings wisse Europa, „dass dieses Spiel teuer werden könnte“. Die Ukraine werde von Europa weiterhin massiv unterstützt, vor allem mit Technik und Technologie.

Die Zeitung „Financial Times“ hatte am Donnerstag ‌berichtet, dass sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen ‌Union auf ‌mögliche Gespräche vorbereiten würden.

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