Über die Hälfte (56 Prozent) der befragten tatsächlichen und potenziellen AfD-Wähler begründen einer Civey-Umfrage zufolge ihre Wahlentscheidung mit ihrem Frust über die Arbeit der Bundesregierung.

Mit etwas Abstand folgen danach „Die AfD hat gute Ideen“ (44 Prozent) und „Ich lehne Zuwanderung ab“ (40 Prozent), wie die Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe, für die die Umfrage durchgeführt wurde, berichten.

Als weitere Gründe werden die Werte der Partei, der Mangel an Alternativen sowie die Kompetenz von AfD-Politikern genannt. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, den EU-Austritt Deutschlands – eine zentrale Forderung der AfD – zu unterstützen.

Zwischen dem 25. März und dem 8. April hat Civey nach Angaben der Funke-Zeitungen rund 5000 „sichere und potenzielle AfD-Wählerinnen und -wähler“ online befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ.

Frust über Regierung löst „Ablehnung von Zuwanderung“ als wichtigsten Wahlgrund ab

In einer älteren Civey-Befragung aus dem September 2025 überwog den Angaben nach noch die Ablehnung der Zuwanderung als wichtigstes Argument für sichere oder potenzielle AfD-Wähler.

Damals nannten 55 Prozent der Befragten dies als wichtigsten Grund. Das zweitwichtigste Argument lautete „Bin mit der Bundesregierung unzufrieden“ mit 52 Prozent der Stimmen. Vor einem Jahr, im April 2025, nannten 61 Prozent der Befragten ihre Unzufriedenheit mit der Bundesregierung als wichtigsten Grund dafür, die AfD zu wählen.

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