Die Linke verpasst den Einzug in den Landtag in Rheinland-Pfalz. Spitzenkandidatin Rebecca Ruppert gibt direkt nach der Wahl ein Interview, das Assoziationen weckt.

Die Linke in Rheinland-Pfalz hat ihr Ergebnis im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren zwar auf 4,4 Prozent verbessert, damit aber dennoch den Einzug in den Landtag verpasst. Nach der ersten Hochrechnung musste sich deshalb Spitzenkandidatin Rebecca Ruppert zu den Gründen äußern, warum das Ziel nicht erreicht wurde.

Im ARD-Interview wurde die Linken-Politikerin gefragt, ob die Antisemitismus-Debatte in ihrer Partei im Schlussspurt vor der Wahl noch Stimmen gekostet habe. Schließlich stand die Linke in den Umfragen lange bei fünf Prozent. 

„Also hilfreich war’s sicher nicht. Aber, ja, kann man sich hinterher immer fragen, woran‘s gelegen hat. Ich mein, woran hat’s gelegen? Fragt man sich hinterher immer, woran’s gelegen hat“, entgegnete die Linken-Landesvorsitzende.

Rebecca Ruppert antwortet im Fußballer-Stil

Rupperts Antwort erinnerte stark an ein Video, das seit Jahren im Internet herumgeht. Darin imitiert Torsten Knippertz, Schauspieler, Moderator und Stadionsprecher des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, einen Fußballspieler, der nach einem Spiel von einem Reporter gefragt wird: „Woran hat's gelegen?” Eine Frage, die Politiker und Sportler oft gleichermaßen nervt.

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Knippertz, im rheinischen Dialekt, verschwitzt und außer Atem, dreht sich in seiner Antwort ständig im Kreis: „Na gut, ich sag mal so: Woran hat's jelegen? Da fragt man sich immer, woran hat et jelegen. Fragt man sich immer, woran es jelegen hat, isso.” Das Video wurde auf Youtube millionenfach geklickt.

Falls sie genervt von der Frage war, ließ sich Rebecca Ruppert das am Wahlabend nicht anmerken, die Linken-Kandidatin behielt ihr Lächeln bei. Ihre Gefühlslage nach dem Wahlergebnis beschrieb sie so: „Die Enttäuschung ist natürlich groß, wir hätten uns erhofft, in den Landtag einzuziehen. Auf der anderen Seite ist es das beste Ergebnis, was die Linke in Rheinland-Pfalz je hatte.“

Quelle: ARD

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