Schiff der EU-Grenzschutzbehörde Frontex gesunken – Botschafterin an Bord
Vor der kleinen griechischen Insel Kastellorizo ist ein Boot der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gekentert. Wie der griechische Rundfunk „ERTNews“ unter Berufung auf die Küstenwache berichtete, wurden dabei vier der fünf Insassen verletzt und ins Krankenhaus gebracht, darunter auch die estnische Botschafterin in Griechenland.
Die Diplomatin habe sich nach Angaben aus diplomatischen Kreisen zu einem Besuch auf der Insel und bei der dort eingesetzten Besatzung eines estnischen Patrouillenbootes aufgehalten.
Ein Sprecher von Frontex, Krzysztof Borowski, bestätigte den Vorfall gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Wir wurden von der griechischen Küstenwache informiert, dass es ihr gelungen sei, alle Menschen an Bord zu retten“, sagte er.
Die Verletzten wurden mit einem Hubschrauber zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus auf der Insel Rhodos gebracht. Keiner von ihnen schwebe in Lebensgefahr. Die genauen Umstände des Vorfalls würden untersucht, berichtete der griechische Rundfunk weiter.
Frontex unterstützt Griechenland in der Ägäis unter anderem bei der Überwachung der EU-Außengrenzen und bei Maßnahmen zur Kontrolle irregulärer Migration.
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