Bundesregierung schiebt 20 straffällige Afghanen nach Kabul ab
Deutschland hat 20 afghanische Straftäter nach Afghanistan abgeschoben. Am Donnerstagmorgen sei ein Charterflug von Leipzig nach Kabul gestartet, teilte das Bundesinnenministerium mit. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über den Abschiebeflug berichtet.
Abgeschoben wurden vollziehbar ausreisepflichtige Männer, die zuvor in Deutschland straffällig geworden waren – unter anderem wegen Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogendelikten. Der Charterflug erfolge auf Grundlage einer Vereinbarung zu regelmäßigen Abschiebungen nach Afghanistan.
„Die Abschiebung von Straftätern ist ein zentraler Baustein von Kontrolle, Kurs und klarer Kante in der Migrationspolitik. Unsere Vereinbarung schafft eine verlässliche Grundlage für direkte und dauerhafte Abschiebungen nach Afghanistan“, wurde Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) in der Mitteilung zitiert. „Unsere Gesellschaft hat ein Interesse daran, dass Straftäter unser Land verlassen. Deswegen handeln wir konsequent und bauen die Abschiebungen Schritt für Schritt aus.“
Im vergangenen Sommer hatte die schwarz-rote Koalition erstmals einen Abschiebeflug nach Afghanistan durchgeführt. Dabei waren 81 Ausreisepflichtige in ihre Heimat geflogen worden.
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