CDU-Chef Friedrich Merz hat den zweitägigen Bundesparteitag seiner Partei in Stuttgart eröffnet. Zum Auftakt betonte er, die CDU stehe vor großen Aufgaben. Deutschland müsse wirtschaftlich und militärisch gestärkt werden, zugleich gelte es, das Land wieder zusammenzuführen. Dafür trage die CDU Verantwortung. "Wenn wir geschlossen sind, dann können wir alles zusammen erreichen", sagte Merz zu Beginn des Parteitags. Am Mittag wird er sich dann noch einmal mit einer Rede an die delegierten wenden.

Es ist der erste Bundesparteitag seit dem Amtsantritt von Kanzler Merz. Bei dem Treffen will sich die Partei vor anstehenden Reformentscheidungen inhaltlich neu positionieren.

Merz stellt sich zur Wiederwahl

Am Nachmittag stellt sich Merz dann zur Wiederwahl als Parteichef. Außerdem sollen die rund 1.000 Delegierten die Führungsgremien neu bestimmen. Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungstest für den Kanzler nach gut neun Monaten schwarz-roter Koalition.

Als Ehrengast nimmt Ex-Kanzlerin Angela Merkel teil. Sie wurde von Merz offiziell begrüßt und bekam langen Applaus. Merz und Merkel verbindet seit Langem eine politische Rivalität.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und CDU-Landeschef Sven Schulze hatte im MDR im Vorfeld gefordert, beim Parteitag einen stärkeren Fokus auf die ostdeutschen Bundesländer zu legen.

AFP/dpa (jst)

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